Der Traum vom ersten Grand-Slam-Sieg ist geplatzt! Bei den US Open musste sich Deutschlands Alexander Zverev im Viertelfinale dem US-Boy Taylor Fritz in vier Sätzen geschlagen geben. „Es war einfach nur bodenlos von mir heute“, war Zverev frustriert.
Zverev ließ erneut eine große Chance aus. Der Olympiasieger von 2021 muss weiter auf seinen ersten Grand-Slam-Titel warten – obwohl der Weg nach dem Aus von Carlos Alcaraz und Novak Djokovic eigentlich frei war. Doch daran hatte Zverev nicht gedacht: „Damit hat es nichts zu tun. Ich habe die beiden auch schon geschlagen.“
Der 27-jährige Deutsche agierte gegen Fritz in den entscheidenden Momenten zu passiv und verpasste an dem Ort, an dem er 2020 erst im Endspiel Dominic Thiem unterlegen war, seinen dritten Halbfinal-Einzug.
„Ich habe furchtbar gespielt“
„Ich habe nichts getan, um mir den Sieg zu verdienen. Ich habe furchtbar gespielt, gerade von der Grundlinie. Ich kann mich nicht erinnern, seit ich auf der Tour bin, meine Rückhand so schlecht geschlagen zu haben. Einfach absolut schrecklich von mir“, übte Zverev harte Selbstkritik.
Es sei eigentlich sein „zuverlässigster Schlag, für den ich am bekanntesten bin, den ich normalerweise um 3 Uhr morgens, wenn du mich wecken würdest, nicht verschlagen würde, war heute absolut nicht da. Ich habe keine Worte dafür. Ich habe die Bälle um ungefähr zwei Meter verhauen, normale Grundlinien-Schläge.“
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