Das Computergeschäft (linkes Bild) in dem großen Innsbrucker Einkaufszentrum ist ein beliebter Treffpunkt für Jugendliche und Kinder. Logisch, die Spielkonsolen sind Magneten für die Kids, immer wieder aber auch Zankapfel. "Klar gibt es Reibereien, aber die lassen sich mit einem ernsten Wort meist beenden", so der Betreiber.
Bub mit Fäusten und Tritten attackiert
Doch am Freitag lief ein Streit völlig aus dem Ruder: Der Zwölfjährige und das Trio waren sich in die Haare geraten. Bald war die Stimmung so aggressiv, dass alle vier Kinder Hausverbot bekamen. Danach dürften die drei handgreiflich geworden sein, und der Zwölfjährige flüchtete zunächst ins nahe Ikea-Möbelhaus. Doch die Verfolger stellten ihn und begannen auf den Kontrahenten einzuschlagen und einzutreten.
Erst als eine Frau dazwischenging, ließen die jungen Gewalttäter von dem Buben ab und flüchteten. Das Opfer musste von der Rettung ins Krankenhaus gebracht werden. Diagnose: Gehirnerschütterung und eine blutende Gesichtsverletzung.
Junge Täter per Überwachungskamera ausgeforscht
Die drei Täter konnten wenig später mittels Bilder aus einer Überwachungskamera (rechtes Bild) ausgeforscht werden. Im Zuge der Ersterhebung durch die einschreitenden Polizeibeamten wurden die Kinder befragt und ihren Eltern übergeben. Alle vier sind amtsbekannt. Über weitere Konsequenzen war zunächst nichts bekannt.
Wie die Polizei betonte, war vor der beherzten Frau übrigens niemand eingeschritten, um den Streit zu schlichten oder dem attackierten Buben zu helfen, obwohl mehrere Erwachsene die gewalttätige Eskalation mitten in dem Möbelhaus beobachtet hatten.
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