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Was Putin nicht mag | Dank Magnus

Was Putin nicht mag. Wladimir Putin hat auch schon bessere Tage erlebt. Der Einmarsch ukrainischer Truppen in „seinem“ Reich mit der Eroberung von 1000 Quadratmetern russischen Bodens: eine schlimme Schlappe für den Kriegszaren. Und nun setzt sich auch noch Österreich ganz klar von Russland ab. Nein, wir wollen nicht scherzen, mit den jüngsten Entscheidungen hierzulande bricht  Putins Welt bestimmt nicht zusammen. Aber Kenner des Autokraten ahnen, dass er ganz und gar nicht mag, worauf sich die österreichische Regierung nun geeinigt hat: endlich den auf die längste Bank geschobenen Klimaplan mit Ausstieg aus Russengas bis 2027. Und die noch länger fällige Neufassung unserer Sicherheitsstrategie, in deren noch gültiger Fassung aus dem Jahr 2013 Russland als ein „wesentlicher Partner“ definiert ist. In der neuen Version wird Russland dagegen als das beschrieben, was es seit Jahren ist: eine Bedrohung auch für Österreich.

Dank Magnus. Wie schafft es die gleichermaßen zerstritten wie scheintot wirkende türkis-grüne Regierung plötzlich doch noch, so wichtige und weitreichende Einigungen wie beim Klimaplan und der Sicherheitsstrategie zu erzielen? Dank Magnus!Wie? Weil die Grünen Ja zum türkisen Magnus Brunner als EU-Kommissar sagten, hat sich ein Pfropfen gelöst, der nun Kompromisse ermöglicht. Der grüne Vizekanzler Werner Kogler liefert zwar letztklassige TV-Auftritte wie am vergangenen Montag beim ORF-„Sommergespräch“. Beweist sich aber andererseits als gewiefter Taktiker, was politische Deals betrifft. Taktieren und Dealen – das ist  freilich etwas, was die Grünen in ihren Oppositionsjahrzehnten stets lautstark anprangerten.Sie werden es, wenn sie wie erwartet aus der Regierung fliegen, bald wieder tun können…

Kommen Sie gut durch den Freitag!

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