Die Bullen müssen heute auswärts im Champions-League-Qualifikationsrückspiel gegen Twente bestehen. Das Selbstvertrauen der Truppe von Trainer Pep Lijnders ist nach den zuletzt starken Ergebnissen groß. In Enschede wartet auf Oscar Gloukh und Co. ein Hexenkessel.
„Man fühlt, dass etwas Spezielles bevorsteht.“ Salzburg-Trainer Pep Lijnders war die Vorfreude am Flughafen vor dem Abflug nach Enschede anzumerken. Die Bullen bestreiten heute (19, live auf ServusTV und Sky) das Rückspiel in der dritten Champions-League-Qualirunde bei Twente. Das erste Duell hat Österreichs Vizemeister vergangene Woche daheim mit 2:1 gewonnen. Ausruhen will man sich auf diesem Vorsprung aber nicht. „Wir spielen immer besser, wenn wir voll attackieren und nicht nur verteidigen. Wir haben so viel Power in der Offensive“, weiß Mads Bidstrup.
Durch die starken Ergebnisse zuletzt reiste man mit breiter Brust in die Niederlande. Lijnders betonte aber: „Es wird ein anderes Spiel als jenes am Wochenende in der Liga (5:1-Sieg, Anm.). Das Level in der Champions-League-Quali ist, bei allem Respekt vor BW Linz, auf einem anderen Niveau. Wir erwarten eine schwierige Begegnung.“
Das Team ist dennoch überzeugt, dass der Aufstieg ins Play-off gelingen wird. „Die Mannschaft spielt momentan richtig gut“, meinte Lucas Gourna-Douath. Toptalent Adam Daghim erklärte selbstbewusst: „Wir wissen, dass wir es händeln können. Wir werden den Job erledigen und in die nächste Runde einziehen.“
Fix: In Enschede wartet auf die Bullen ein Hexenkessel – 30.000 Fans werden im ausverkauften De Grolsch Veste für Stimmung sorgen. „Ich habe schon gehört, dass es laut sein soll. Wir sind aber bereit dafür“, macht sich Bidstrup keine Sorgen, dass er und sein Team in Schockstarre verfallen. Auch Lijnders sieht es gelassen: „Es ist eine Möglichkeit, dass wir auswärts auf großer Bühne unseren Fußball zeigen können. Wir müssen eiskalt sein.“
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