Ein Syrer war mit sieben Landsleuten im Auto von Deutschland nach Braunau geflüchtet. Heimische und bayrische Polizisten verfolgten den Wagen. Im Stadtzentrum sprangen alle acht Insassen aus dem Wagen. Dank der Spürnase eines Hundes konnte auch der mutmaßliche Schlepper, der sich in einem Garten versteckte, geschnappt werden.
Szenen wie in einem Actionfilm spielten sich am Samstagvormittag in Braunau ab. Um 10 Uhr wurde die heimische Polizei von den deutschen Kollegen informiert, dass sie einen Schlepper verfolgen würden und dieser in Richtung Grenzübergang Braunau unterwegs sei.
Die österreichische Polizei reagierte sofort, sieben Streifen aus dem Bezirk Braunau sowie der Polizeihubschrauber aus Salzburg eilten den Kollegen aus Bayern zur Hilfe. Der mutmaßliche Schlepper – ein 34-jähriger Syrer – war mit einem BMW mit Wiener Kennzeichen unterwegs.
Weil dem Mann im Zentrum von Braunau ein Bus entgegengekommen war, musste er den Wagen rund 50 Meter vor dem Stadttor stoppen. Die Insassen sprangen aus dem Auto und versuchten zu flüchten – sie kamen jedoch nicht weit. Sieben illegal eingereiste Syrer wurden gesichert und mit auf die Polizeidienststelle genommen.
Bei der Suche wurden auch Polizeidiensthunde eingesetzt. Eines der Tiere hatte genau den richtigen Riecher: Der Lenker des Fahrzeuges hatte sich nämlich in einem Garten vor den Einsatzkräften versteckt. Der 34-Jährige wurde dort gestellt und ebenfalls verhaftet. Nach nur eineinhalb Stunden war der Einsatz bereits beendet.
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