Eindeutige Worte

Reinhold Messners Ehefrau äußert sich zu Erbstreit

Society International
09.08.2024 16:30
Porträt von krone.at
Von krone.at

Erst kürzlich sprach Reinhold Messner über den Erbschaftsstreit in seiner Familie. Es sei sein „größter Fehler“, seinen Kindern bereits den Großteil seines Vermögens vermacht zu haben. Jetzt äußert sich auch Ehefrau Diane zu den Streitigkeiten um das Messner-Erbe.

Im Gespräch mit der „Apotheken Umschau“ erklärte der legendäre Bergsteiger, dass seine Familie am Erbschaftsstreit zerbrochen sei. Sohn Simon legte daraufhin gegenüber dem BR nach und äußerte Unverständnis.

Kann Gründe „nicht nachvollziehen“
Nun mischte sich auch Messners Ehefrau Diane in den Familienzwist ein. Denn wie ihr Ehemann hoffe auch sie, dass sich das laut Messner „angespannte Verhältnis“ wieder bessere.

Sie betonte im Interview mit „Rai News 24“, dass man „solche Spannungen, solche Knoten sofort lösen und reden“ sollte. Die Gründe, die zum Erbstreit in der Familie geführt hätten, könne sie aber „nicht nachvollziehen“.

„Ich kam erst später in Reinholds Leben, für mich ist das nicht greifbar“, fuhr Messners Frau fort. Doch ihre Ehe würde der Zwist nicht belasten, räumte sie ein. „Wir haben eine sehr, sehr, sehr stabile Beziehung“, so die 44-Jährige, die seit 2021 mit dem 79-Jährigen verheiratet ist.

Familie laut Messner zerbrochen
Wie Messner in seinem Gespräch mit der „Apotheken Umschau“ erklärt hatte, sei vor vier Jahren ein Streit um sein Erbe entbrannt. „Die Frage, wer mehr bekommen hat, stand im Vordergrund und ich stand mit 75 am Abgrund“, zeigte sich der ehemalige Extremsportler enttäuscht. „In dem Moment, als ich mein materielles Erbe an die Kinder und Ehefrau verteilt hatte, zerbrach die Familie.“

Seinen vier Kindern machte Messner dabei schwere Vorwürfe. Denn sie würden den Wert seiner „Großzügigkeit nicht schätzen“.

Sohn versteht Vorwurf nicht
Im Gespräch mit dem BR erklärte Messners Sohn Simon schließlich, dass er das Erbe seines Vaters – zwei Bauernhöfe in Südtirol – sehr wohl schätze. Er habe dies seinem Vater auch so vermittelt, weshalb er „den Vorwurf eigentlich im Grunde“ nicht verstehe. Die schweren Schuldzuweisungen finde er daher auch „schade und traurig“.

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