Beinahe kein Sommertag mehr in der Steiermark ohne schweres Gewitter! Mittwochnachmittag waren vor allem die Feuerwehren im Norden und Osten des Landes gefordert. Eine Unwetterwarnung besteht weiterhin für einige Regionen.
Starkregen, Hagel und Sturmböen sorgten ab dem Nachmittag vielerorts für Einsätze der steirischen Feuerwehren. Die Bezirke Liezen und Bruck-Mürzzuschlag waren einmal mehr besonders betroffen. So wurde etwa in Johnsbach der Verkehr auf der B146 lahmgelegt. Ursache war ein umgestürzter Baum, der die Fahrbahn zu verlegen drohte.
Bach über Ufer getreten
Die Einsatzkräfte hatten aber noch viel mehr zu tun: „Ab 17 Uhr gingen bei uns die Alarme ein“, sagte Christoph Schlüßlmayr vom Landesfeuerwehrverband Steiermark, zuständig für den Bezirk Liezen. „In Altirdning trat ein Bach über die Ufer, in Au bei Gaishorn waren Auspumparbeiten notwendig, da aufgrund des starken Regens Keller unter Wasser standen“.
Am frühen Abend sorgte dann eine weitere Unwetter-Meldung für einen Schreckmoment: In unmittelbarer Nähe zur A9 entwurzelte auf Höhe des Tunnels Selzthal ein Baum. Seitens der Asfinag hieß es jedoch, dass dies zu keinen Problemen für den Autobahnverkehr geführt hätte.
Seniorenheim betroffen
Auch im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag haben die Mitglieder der Feuerwehren aktuell alle Hände voll zu tun. Schadensmeldungen kamen etwa aus St. Barbara/Ortsteil Veitsch, Freßnitz (Gemeinde Krieglach) und Mürzzuschlag. „In Krieglach gab es auch in einem Seniorenheim einen Wassereintritt. Gott sei Dank ist aber nichts Gröberes passiert“, sagte der für die obersteirische Region zuständige Feuerwehrverbandssprecher Robert Pusterhofer gegen 20 Uhr zur „Krone“.
In der Nacht beruhigt sich Wetter
Meteorologen warnen indes, dass die Gewitter weiter Richtung Osten ziehen, die Gefahr wohl erst in der zweiten Nachhälfte endgültig gebannt sein werde. Ein stabileres Hochdruckwetter soll den Steirern dann ab dem Wochenende ins Haus stehen.
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