Das österreichische Außenministerium plant vorerst keine Evakuierungen von Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern aus Israel. Im Iran werden österreichische Reisende wiederum aufgefordert, möglichst rasch das Land zu verlassen.
„Jene Österreicherinnen und Österreicher, die sich aus familiären Gründen derzeit noch im Iran aufhalten, haben dieser Tage keine konsularische Unterstützung erbeten und verfolgen die Entwicklungen aufmerksam“, sagte Österreichs Botschafter in Teheran, Wolf Dietrich Heim. Derzeit seien aber nur wenige Österreicherinnen und Österreicher im Iran registriert. Diese würden individuell aufgefordert, möglichst rasch auszureisen.
Die Botschaft befinde sich derzeit in erhöhter Bereitschaft. Grundsätzlich gilt schon seit dem Herbst 2022 eine Reisewarnung der höchsten Stufe für den Iran.
„Krisenmodus seit 7. Oktober“
Auch in Israel sei die Lage weiterhin angespannt, sagte Österreichs Botschafter in Tel Aviv, Nikolaus Lutterotti am Donnerstag. „Österreicherinnen und Österreicher in Israel mögen sich auf der Homepage des Außenministeriums registrieren. So können wir sie im Fall des Falles direkt per SMS und E-Mail kontaktieren.“ Die Botschaft würde bereits seit dem 7. Oktober (dem Terrorangriff der Hamas, Anm.) im Krisenmodus arbeiten.
Österreicherinnen und Österreicher in Israel mögen sich auf der Homepage des Außenministeriums registrieren. So können wir sie im Fall des Falles direkt per SMS und E-Mail kontaktieren.
Österreichs Botschafter in Tel Aviv, Nikolaus Lutterotti
Die Menschen seien „sehr traumatisiert und emotional sehr mit dem Schicksal der Geiseln beschäftigt“. Irans Oberster Führer Ayatollah Ali Khamenei hat laut einem Bericht einen direkten Angriff auf Israel angekündigt. Nach den Angriffen der israelischen Armee in Beirut (Libanon) und Teheran werden Vergeltungsanschläge befürchtet (siehe Video oben).
Airlines meiden Luftraum
Immer mehr internationale Fluggesellschaften meiden daher auch den Luftraum über der Region. Die Austrian Airlines sowie die AUA-Mutter Lufthansa fliegen bereits seit Donnerstagabend nicht mehr nach Tel Aviv, der gesamte israelische Luftraum wird gemieden. Das gilt vorerst bis zum 8. August.
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