Ein alkoholisierter 38-Jähriger stürzte mit seinem Auto in die Vöckla. Er hatte die Kontrolle über das Fahrzeug verloren. Der Lenker konnte sich retten, der Wagen alamierte über ein E-Call-System die Einsatzkräfte. Weil nicht klar war, ob weitere Personen beteiligt waren, folgte eine Suchaktion.
Auf der Fahrt durch Vöcklamarkt verlor in der Nacht auf Montag ein Frankenmarkter wegen überhöhter Geschwindigkeit, seiner starken Alkoholisierung – ein Alkotest ergab im Nachhinein 1,76 Promille – und der schlechten Sicht die Herrschaft über sein Auto. Er fuhr in einer Linkskurve geradeaus über eine Wiese, durchbrach die Uferböschung der Vöckla, wobei er einen Ahornbaum mit 30 Zentimetern Durchmesser fällte, und stürzte in den Fluss.
Fahrer kletterte aus Heckklappe
Während der Skoda rund 50 Meter flussabwärts trieb, schaffte es der Lenker, sich über die Heckklappe zu befreien. Die Türen des Autos ließen sich aufgrund des Wasserdrucks nicht mehr öffnen. Der Pkw versank in der rund zwei Meter tiefen Vöckla, konnte aber über ein E-Call-System selbst Alarm schlagen.
Suchaktion von Polizei und Feuerwehren
Der 38-jährige Fahrer lief stark unterkühlt in Richtung Frankenmarkt, die Rettung traf ihn auf der Höhe der Trenauer Mühle an und konnte ihn erstversorgen. Allerdings war zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt, ob noch weitere Personen am Unfall beteiligt waren. Die Polizei sowie rund 40 Einsatzkräfte der Feuerwehren Frankenmarkt, Vöcklamarkt und Windling-Mühlberg starteten deshalb eine Suchaktion mit zwei Wärmebilddrohnen. Nach einer halben Stunde gab es Entwarnung.
Führerschein abgenommen
Der versunkene Skoda konnte in einer schwierigen Bergeaktion von einem Abschleppunternehmen aus dem Fluss geborgen werden. Seinem Lenker wurde vorläufig der Führerschein abgenommen.
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