Saison gerettet

NHL-Lock-out nach fast vier Monaten vor dem Ende

Sport
06.01.2013 15:47
Nach monatelangem Arbeitskampf ist die NHL-Saison gerettet. Am Sonntag haben sich die Klubbesitzer und die Spielergewerkschaft (im Bild Präsident Donald Fehr) auf die Grundlagen eines neuen Tarifvertrags geeinigt. "Wir haben uns auf die Rahmenbedingungen verständigt", sagte NHL-Chef Gary Bettman nach 16 Stunden intensiver Verhandlungen in New York. Bei dem Streit war es in erster Linie um die Verteilung der Jahreseinnahmen von rund 2,5 Milliarden Euro sowie Vorgaben für künftige Spielerverträge gegangen.

Details der Vereinbarung und ein definitiver Vertrag müssen noch ausgearbeitet und endgültig ratifiziert werden. Auch ein Datum für den Saisonstart steht noch nicht fest. Dem Vernehmen nach soll ein erster Spieltag zwischen 15. und 19. Jänner und danach 48 bis 50 Hauptrundenspiele angepeilt werden. "Wir müssen alles bis ins kleinste Detail ausarbeiten", sagte Bettman. Der neue Kontrakt soll Medienberichten zufolge auf zehn Jahre angelegt sein, mit einer beidseitigen Kündigungsklausel nach acht Jahren.

Die Spieler sind seit dem 15. September von ihren Klubs ausgesperrt, ursprünglich hätte die Saison am 10. Oktober beginnen sollen. Abgesagt sind bisher 625 Begegnungen bis zum 14. Jänner.

Mit dem Ende des Lock-outs enden auch die Gastspiele der NHL-Stars in der EBEL, die in ihren Verträgen Klauseln hatten, dass sie bei einem Ende des Lock-outs umgehend nach Nordamerika zurückkehren. Insgesamt waren 16 Spieler während des Lock-outs in der EBEL im Einsatz, darunter alle drei österreichischen NHL-Profis Thomas Vanek (Graz), Michael Grabner (Villach) und Andreas Nödl (Innsbruck).

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