Im letzten Moment können Oberkärntner Beamte eine Attacke auf die Ex-Freundin eines 52-Jährigen verhindern. Der aggressive Mann hatte sogar Pfefferspray bei sich.
„Kummts mir net in die Quere, sonst dresch’ ich euch alle nieder“ – und schon klickten für den aggressiven Verdächtigen auf offener Straße in Treffling im Bezirk Spittal an der Drau die Handschellen. Zwei Polizeistreifen stoppten das Auto samt dem 52-Jährigen, weil dessen Ex-Freundin kurz zuvor aus Angst den Notruf gewählt hatte. Ihr ehemaliger Lebensgefährte habe sie am Telefon beschimpft, ihr mit Gewalt gedroht und ankündigt, gleich bei ihr einzutreffen.
Pfefferspray in Hosentasche
Und die Angst der 43-Jährigen war berechtigt. Denn abgesehen davon, dass der Verdächtige auch die Polizisten lautstark beschimpfte, bedrohte und bei seiner Festnahme heftige Gegenwehr leistete, war der 52-Jährige zudem bewaffnet: Bei der Durchsuchung entdeckten die Beamten einen Pfefferspray in dessen Hosentasche.
Und das, obwohl die Justiz ohnehin bereits ein Waffenverbot über den Kärntner verhängt hatte. Das Reizgas wurde sichergestellt, der Verdächtige mit auf den Polizeiposten genommen und gegen ihn ein Betretungs- und Annäherungsverbot ausgesprochen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.