Aus guter Kooperation folgte eine Idee, die nun der Öffentlichkeit vorgestellt wurde: Die Exekutive des Bezirks Horn und die Horner Schule arbeiteten gemeinsam eine Präventionsmaßnahme gegen Verbrecher aus, die vor allem der Hauptzielgruppe der Älteren helfen soll.
Immer dreister und vor allem immer mehr werden die Betrugsmaschen von Straftätern, die es vorwiegend auf ältere Personen abgesehen haben. Dabei versuchen die Verbrecher meist, ihre Opfer in psychische Ausnahmesituationen zu bringen, damit sie nicht mehr klar überlegen können, ob das vorgegaukelte Szenario überhaupt realistisch ist.
Eine bereits bestehende Kooperation zwischen der neuen Cyber-HAK-Klasse und der Bezirkspolizei Horn, die auf präventive Cybersicherheit abzielt, trug nun zusätzliche Früchte: ein Info-Folder.
Wissen von Älteren abgefragt
Die Schüler interviewten dazu die ältere Generation, um zu erfahren, wieviel Wissen zu Straftaten wie Neffen- oder Polizeitrick, bei denen sich Kriminelle als Verwandte oder Beamte ausgeben, bereits vorhanden war. Dann wurde in Zusammenarbeit mit Polizisten der Text formuliert und mit persönlichen Fotos der Großeltern in einfacher Sprache und mit großen Lettern entworfen.
„Das Wichtigste auf einen Blick“
In Abstimmung mit der Landespolizeidirektion erfolgte dann der letzte Feinschliff. „Hier sollte nun das Wichtigste auf einen Blick ersichtlich sein“, freut sich Klassenvorständin Daniela Postl über das gelungene Projekt.
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