Di, 16. Oktober 2018

Nach Schulmassaker

18.12.2012 21:28

Präsident Obama unterstützt Verbot von Sturmgewehren

Erstmals seit dem Amoklauf an der Grundschule von Newtown hat sich US-Präsident Barack Obama am Dienstag konkret zu einem Gesetz bezüglich der Verschärfung des Waffenrechts geäußert. Er habe seine "aktive" Unterstützung für die von der demokratischen Senatorin Dianne Feinstein angekündigte Initiative zum Verbot von Sturmgewehren erklärt, betonte sein Sprecher Jay Carney.

Außerdem werde sich der Präsident für ein Gesetz einsetzen, wonach es nicht mehr möglich sein solle, Waffen bei einem privaten Händler ohne vorherige Überprüfung des Käufers zu erwerben. Carney gab weiters bekannt, dass "in den kommenden Wochen" weitere Details folgen sollen.

Senatorin Feinstein hatte zuvor angekündigt, bei der ersten Sitzung im neuen Jahr am 3. Jänner ein strengeres Waffengesetz in den Senat einzubringen. Dem Entwurf zufolge sollen der Verkauf, der Transfer, die Herstellung sowie der Import von rund einhundert Modellen von Sturmgewehren verboten werden. Auch Magazine mit mehr als zehn Schüssen sollen für Privatpersonen künftig tabu sein (siehe Infobox).

Langsame Rückkehr zur Normalität in Newtown
Während die Diskussion über eine mögliche Verschärfung des Waffenrechts in den Vereinigten Staaten immer intensiver wird, kehrt Newtown langsam wieder zur Normalität zurück. Die meisten Kinder und Jugendlichen in Newtown gingen am Dienstag wieder in die Schule. Nur die Überlebenden des Massakers an der Sandy-Hook-Grundschule blieben nach wie vor zu Hause.

Polizisten sicherten die Schulgebäude in der Stadt, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Absperrband sollte Außenstehende von der Saint-Rose-Grundschule fernhalten. An der Hawley-Grundschule brachte ein Paar seinen jungen Sohn ins Gebäude und umarmte einen Polizisten, der am Eingang Wache stand. Peter Muckell begleitete seine Tochter zu der Grundschule. "Ich möchte, dass sie zurück in den Alltag kommt", sagte er. Die Kindern könnten trotz des schrecklichen Verbrechens nicht "in einer Blase" bleiben.

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