Mercedes hat beim Rennen in Spielberg endlich wieder einen Erfolg feiern können. Doch während George Russell jubelte, hatte sein Teamkollege Lewis Hamilton weniger Grund zur Freude. Nach einigen Problemen im Rennen landete er auf dem vierten Rang und verpasste das Podium. Teamchef Toto Wolff zeigt Verständnis für den Frust des Briten.
„Es war einer dieser schlechten Tage, denke ich. Ein ziemlich anständiger Start, und dann Kurve 1, Runde 1, die Position zurückgeben, war eine harte Sache, aber es war ziemlich klar, dass wir eine 10-Sekunden-Strafe bekommen, wenn wir es nicht tun. Und es begann dann wie eine Spirale“, resümiert Wolff den Renntag von Hamilton am vergangenen Sonntag in Spielberg.
Hamilton war in der ersten Runde an Ferrari-Pilot Carlos Sainz vorbeigezogen, musste dem Spanier aber anschließend die Position zurückgeben, da er beim Überholmanöver von der Straße abgekommen war. Ansonsten hätte es wohl eine Strafe gegen den Mercedes-Piloten gegeben. Doch damit nicht genug.
Wolff zeigt Verständnis
Während des Rennens erlitt der siebenmalige Weltmeister einen Unterbodenschaden. Seine Konkurrenzfähigkeit wurde dadurch arg in Mitleidenschaft gezogen. Das Tempo seines Teamkollegen George Russell, der nach einem Unfall zwischen Max Verstappen und Lando Norris das Rennen sogar gewinnen konnte, war für Hamilton unerreichbar.
Außerdem wurde der 39-Jährige noch mit einer Fünf-Sekunden-Strafe belegt, weil er die weiße Linie bei der Boxeneinfahrt überfahren hatte. Hamilton freute sich anschließend zwar über den Triumph seines Teamkollegen, selbst war er aber deutlich angefressen. Teamchef Toto Wolff kann den Unmut seines Fahrers trotz des Mercedes-Siegs verstehen: „Es gibt allen Grund, sich darüber zu ärgern oder sich aufzuregen“. Jetzt gelte es aber, den Fokus auf das Rennen in Silverstone zu legen.
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