Salzburgs Landesregierung rief heute am späten Vormittag auf den Salzburger Mönchsberg zur Regierungsbilanz-Pressekonferenz. Schwarz-Blau wollte dabei vor allem eines: Nach vorne schaun.
Trüb zeigte sich der Himmel über der Stadt Salzburg als die Landesregierung heute, Montag, zur Bilanzkonferenz unter freiem Himmel antrat. Schwüle und Saharastaub lagen in der Luft und schmälerten so den Blick von Sepp Schellhorns Lokal „M 32“ am Mönchsberg auf die Altstadt. Der Neos-Politiker war, wie berichtet, Gastgeber für den Medientermin anlässlich ein Jahr Schwarz-Blau im Bundesland.
Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) führte schon bald aus, dass es vorrangig darum ginge, nicht zurück, sondern nach vorne zu blicken. Man wolle die Energie- und auch die Verkehrswende angehen. Erneuerbare Energien sollen forciert, auch der S-Link als „Schlüsselprojekt“ für Salzburg, umgesetzt werden. Im Gesundheitsbereich seien gigantische Investitionen vorgesehen, so der Landeshauptmann.
Für seinem Partner in der Koalition fand der Landeshauptmann lobende Worte. „Die Arbeitsatmosphäre ist entspannt, unaufgeregt und sehr pragmatisch. Es gibt keinen Streit, keine Gehässigkeiten, keine Wadlbeißereien“, sagte Haslauer.
Wohnbauförderung für Jänner auf Schiene
Seine Stellvertreterin Marlene Svazek (FPÖ) pflichtete ihm bei, eine gute Zusammenarbeit sei für sie eine Selbstverständlichkeit. Neben der für Jänner 2025 geplanten neuen Wohnbauförderung, sei man auch bei der Neuaufstellung der Landesumweltanwaltschaft (LUA) auf der Zielgeraden. Sie soll weiter wichtiger Bestandteil des Naturschutzes bleiben. Eine Ausbildungsoffensive in der Kinderbetreuung wurde bereits gestartet.
Zur Wahl des Lokals äußerte sich Svazek erneut als Fan von Polit-Konkurrent, Wirt und Social-Media-Star Sepp Schellhorn. „Er ist der erste und einzige Mann, von dem ich zum Valentinstag Blumen bekommen habe“, erklärte die Landeshauptmann-Vize. „Vielleicht gibt es ja sogar einmal ein gemeinsames Kochvideo von ihm und mir.“
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