Sie hat es geschafft und damit einen Rekord aufgestellt: Die deutsche Extremschwimmerin Iris Ashmann durchquerte den Bodensee der Länge nach – und legte dabei mehr als 64 Kilometer zurück.
Die in Großbritannien lebende deutsche Open-Water-Spezialistin Iris Ashman (60) erreichte am Montagabend ihr Ziel Bregenz – und zwar auf dem Seeweg.
Am Montag um 12 Uhr stieg sie 64 Kilometer weit entfernt in Bodman in Deutschland die Fluten, 30 Stunden später erreichte sie das Vorarlberger Seeufer. Dazwischen lagen unzählige Armschläge und schmerzhaftes Dauerkraulen. Ashman bewies Durchhaltevermögen.
Zwar hat schon vor ihr eine Frau die Längsquerung des Bodensees geschafft, nach den neuen Regeln für die Strecke gilt diese Leistung von Sandra Albrecht aber nicht mehr, denn es dürfen keine Neoprenanzüge getragen werden, zudem darf nur im Wasser gegessen und getrunken werden. Pausen auf einem Begleitboot sind ebenfalls nicht zulässig.
Hartes Training
Daran hat sich Ashman nun gehalten und sich damit einen Traum erfüllt, für den sie drei Jahre lang trainiert hat. Nach ihrer Ankunft an der Bregenzer Pipeline zeigte sie sich überglücklich.
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