Ungewöhnliche Einsätze

Pannenhelfer reparierten Glätteisen am Nova Rock

Österreich
17.06.2024 12:21
Porträt von krone.at
Von krone.at

Am Sonntag ist das Festival Nova Rock in Nickelsdorf zu Ende gegangen. Einen Tag später zogen die Einsatzkräfte zufriedene Bilanz und berichteten von ungewöhnlichen Einsätzen. Pannenhelferinnen und Pannenhelfer des ÖAMTC haben etwa ein Glätteisen und ein Notstromaggregat repariert.

Damit haben sie einem Besucher geholfen, der auf künstliche Ernährung angewiesen ist. Gefragt war der ÖAMTC aber vor allem bei verlorenen Autoschlüsseln. Zudem rückten die Helferinnen und Helfer wegen leerer Batterien und Reifenpannen aus. 300 Pannen wurden insgesamt gezählt.

Am Sonntag zogen sie stecken gebliebene Fahrzeuge aus dem Schlamm – in der Nacht auf Sonntag hatte es geregnet. Die Abreise ging ohne größere Zwischenfälle über die Bühne.

Am Montagvormittag war der Großteil der Festivalbesucherinnen und -besucher bereits abgereist. Bei den Ausfahrten herrschte leicht stockender Verkehr, größere Staus blieben aber aus. Die Fahrbahnverhältnisse seien nach dem Gatsch inzwischen wieder gut, sagte Sprecherin Romana Schuster.

Besucherinnen und Besucher am Konzertgelände
Besucherinnen und Besucher am Konzertgelände(Bild: APA/Eva Manhart)
Feierlaune während eines Konzerts
Feierlaune während eines Konzerts(Bild: APA/Eva Manhart)
Konzert der Band Hot Milk zu Festivalbeginn
Konzert der Band Hot Milk zu Festivalbeginn(Bild: APA/Eva Manhart)

65 Verletzte in Krankenhäusern behandelt
Das Rote Kreuz betreute insgesamt 2100 Besucherinnen und Besucher – etwa 200.000 Menschen waren auf dem Festival. Das Team hatte vor allem mit alltäglichen Verletzungen wie Schürf- und Schnittwunden, stumpfen Verletzungen nach Unfällen und Bienenstichen zu tun. 65 Verletzte wurden zur weiteren Abklärung in ein Krankenhaus gebracht.

Auch Kriseninterventionsteams waren rund um die Uhr am Festivalgelände. Sie betreuten 20 Menschen. Die Polizei sprach von einem eher ruhigen Festival, größere Einsätze habe es nicht gegeben. Anzeigen hagelte es wegen Diebstahls (58) und nach dem Suchtmittelgesetz (28). Darüber hinaus wurden Alko- und Drogenlenkerinnen sowie -lenker ertappt (65). Die höchste Alkoholisierung betrug 1,86 Promille.

Die Organisationen hätten gut zusammengearbeitet, sagte Manuel Komosny vom Roten Kreuz Burgenland.

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