Der Bann wurde beim Comeback von Hofmann gebrochen, der mit Spezialbrille eine Hälfte lang mitwirkte und dem Spiel des Rekordmeisters in der Anfangsphase merkbare Impulse gab. Rapid begann dominant, wurde bei einem Trimmel-Schuss in der 6. Minute erstmals gefährlich und bekam in der 12. Minute nach einer Attacke von Pöllhuber an Alar fälschlicherweise keinen Elfmeter zugesprochen.
Die Admira forderte ihrerseits nach einem Zweikampf zwischen Sulimani und Gerson (21.) vergeblich einen Strafstoß und fand erst gegen Ende der ersten Hälfte besser in die Partie. Bei Schüssen von Sulimani (36.) und Rapid-Wunschspieler Sabitzer (39.) war Königshofer auf dem Posten, in der 45. Minute flog ein Schuss von Schachner über die Latte.
Hofmann nur eine Halbzeit im Einsatz
Die zweite Hälfte, die Hofmann wegen konditionellen Rückstands nur noch von der Ersatzbank aus sah, startete mit je einer hochkarätigen Chance auf beiden Seiten. In der 48. Minute beförderte Schrott den Ball nach einem Eckball aus kurzer Distanz an die Stange, drei Minuten später scheiterte Trimmel allein vor dem Admira-Tor an Goalie Tischler.
Diesen Fauxpas machte der Flügelspieler in der 69. Minute wieder wett, als er nach einer ungeschickten Attacke von Schrott im Strafraum einen Elfmeter herausholte - Alar verwandelte sicher. Danach war Rapid relativ ungefährdet und machte den Sack in der 92. Minute zu, als Burgstaller nach Solo von Drazan nur noch aus kurzer Distanz einschieben musste. Während Rapid damit den zweiten Liga-Sieg in Folge feierte, holte die Admira aus den jüngsten sechs Runden nur einen Punkt.
Stimmen zum Spiel
Dietmar Kühbauer (Admira-Trainer): "Der Elfmeter war spielentscheidend, den bekommt man nur in Österreich. Ich habe schon vorher gedacht, wer das erste Tor schießt, wird wahrscheinlich als Sieger vom Platz gehen. Nach dem ersten Tor hat Rapid kompakt verteidigt, da war es für uns schwer, Chancen herauszuspielen. Es nützt uns nichts, wenn wir immer gut mitspielen, wir müssen Punkte holen, egal wie."
Peter Schöttel (Rapid-Trainer): "In der ersten Hälfte haben wir besser ins Spiel gefunden als die Admira, die erst kurz vor der Pause stärker geworden ist. Der Elfmeter hat uns in die Karten gespielt und war sehr wichtig, denn die Spieler waren nach dem Europa-League-Match in Trondheim teilweise schon erschöpft. Nach dem 1:0 haben wir dann wenig zugelassen und am Schluss noch einmal zugeschlagen. Die drei Punkte sind in unserer derzeitigen Situation sehr wichtig, deswegen bin ich auch sehr zufrieden."
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