Im Herzschlag-Finale der steirischen Landesliga wussten die Fans nicht, wohin man blicken sollte: Im Fernduell zwischen Wildon (in Lebring) und Tillmitsch (daheim gegen Gnas) fiel die Titelentscheidung in den allerletzten 98 Minuten bzw. innerhalb von nur wenigen Kilometern Luftlinie. Gejubelt wurde am Ende in Lebring, wo die Gäste einen historischen Abend erlebten.
Wahnsinn pur in der steirischen Landesliga! Im Finale überschlugen sich am Freitagabend die Ereignisse: Titelkandidat Wildon, einen Zähler vor dem Showdown vor Tillmitsch in Front, schien in Lebring souverän auf Meisterkurs. 1:0 nach nur 90 Sekunden, dann lange mit 3:1 in Front. Dann wurde es bei einsetzendem starken Regen aber hektisch – und es regnete plötzlich Tore für Lebring! Als das 3:3 in Minute 94 fiel, schienen die Wildoner Titelträume endgültig geplatzt. Zu diesem Zeitpunkt war nämlich Tillmitsch (das 2:0 gegen Gnas gewonnen hatte) Meister der Landesliga.
Aber das nur vier Minuten lang: Weil Pusaver in der 98. Minute (!) in Lebring dann doch noch das 4:3 gelang! Als der Schiri abpfiff, brachen bei Wildon und seinen Anhängern alle Dämme, der erstmalige Aufstieg in die Regionalliga stand fest!
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