Das Neutrale Schiedsgericht der Bundesliga ließ Schlusslicht Amstetten jubeln. Weil Leoben, Dornbirn und Austria Salzburg keine Zulassung erhielten, bleiben die Mostviertler Zweitligist. Horn verlängerte indes den Vertrag von Coach Philipp Riederer, Stripfing jenen von Goalgetter Darijo Pecirep.
Nachdem Dornbirn bereits am Donnerstag mit der Klage vor dem Neutralen Schiedsgericht abgeblitzt war, durfte Stripfing zumindest für ein weiteres Jahr in der 2. Liga planen. „Aber wir haben den Ehrgeiz, auch sportlich den Klassenerhalt zu schaffen“, fordert Sportdirektor Alex Grünwald, der – quasi zur Freude des Tages – den Vertrag mit Torjäger Darijo Pecirep verlängerte, vor dem Platz-Derby am Freitag gegen den FAC.
Am Freitag erhielten auch Leoben und Austria Salzburg endgültig keine Zulassung für die kommende Saison, womit sogar dem Prügelknaben Amstetten der Weg in die Ostliga erspart bleibt. „Der Fußball-Gott hat auf uns herabgeschaut“, atmete SKU-Boss Harald Vetter durch. „Wir bleiben demütig, ziehen unsere Lehren daraus“, lässt er vor dem Zweitliga-Abschluss bei der Vienna keine Zeit verstreichen. „Jetzt beginnt die Planung für die nächste Saison.“
Eine spezielle Brisanz bringt das frei tägige Derby zwischen Horn und St. Pölten mit sich. Weil bereits vor dem Duell feststeht, dass die Waldviertler in der Abschlusstabelle der 2. Liga erstmals vor dem SKN liegen werden. Im Klartext: Jener Klub, der vor Saisonbeginn als Abstiegskandidat Nummer eins gehandelt worden war, schnitt besser ab als der zuletzt nur noch taumelnde Titelanwärter.
Die nächste empfindliche Demütigung für den Fußball in der Landeshauptstadt! „Wenn mir diese Konstellation jemand vor der ersten Runde gesagt hätte, hätte ich zu lachen begonnen – denn dann wäre ich davon ausgegangen, dass wir in die Bundesliga aufsteigen“, meint Horns Trainer Philipp Riederer, dessen Zukunft nach längeren Verhandlungen endlich geklärt ist: Der Vertrag des 32-Jährigen wurde um ein Jahr verlängert! Für Horn sicher der größte Erfolg in der heute zu Ende gehenden Saison. . .
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