Angeblich wollte er einem Reh ausweichen: Hundert Meter „pflügte“ ein betrunkener Deutscher mit seinem Auto durch einen Acker in Hochburg-Ach, ehe er gegen einen Entwässerungsgraben prallte. Auch im Mühlviertel gab es einen Alko-Unfall, bei dem eine 22-Jährige am Steuer saß. Sie hatte doppelt so viel intus wieder der rauschige Deutsche.
Ein 44-jähriger Deutscher lenkte am Samstag gegen 22.30 Uhr sein Fahrzeug auf der Kälbermooser-Landesstraße im Gemeindegebiet von Hochburg-Ach in Richtung Ostermiething. Er kam rechts von der Straße ab, fuhr etwa 100 Meter durch einen angrenzenden Acker und prallte schließlich gegen einen Entwässerungsgraben. Eigenen Angaben nach wollte er einem die Fahrbahn überquerendem Reh ausweichen.
Lenker blieb unverletzt
Der Lenker blieb bei dem Unfall unverletzt. In einem naheliegenden Haus Wohnende wurden Ohrenzeugen des Unfalles und alarmierten die Einsatzkräfte, so die Polizei. Ein durchgeführter Alkotest verlief positiv, der Unfalllenker hatte 0,8 Promille. Der Führerschein wurde vorläufig abgenommen und das massiv beschädigte Fahrzeug vom Abschleppdienst geborgen.
Airbags öffneten sich
Eine 22-Jährige aus Wartberg ob der Aist lenkte am Sonntag gegen 2 Uhr ihren PKW auf der S10 Mühlviertler Schnellstraße im Bereich der Gemeinde Lasberg, in Fahrtrichtung Süden. Als sie bei der Tunneleinhausung „Satzinger“ fuhr, geriet ihr Fahrzeug ins Schleudern und prallte frontal in die dortige Straßenleiteinrichtung. Durch die Wucht des Anpralls öffneten sich die Airbags im Frontbereich. Ein bei der Lenkerin durchgeführter Alkotest verlief positiv: 1,4 Promille.
Führerschein weg
Die Lenkberechtigung wurde noch an Ort und Stelle abgenommen. Die Lenkerin wurde mit leichten Verletzungen in das LKH Freistadt gebracht.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.