Die Rothosen holten einen Punkt in Stripfing, bleiben damit im Rennen um ein Zweitligaticket. Auf klatschnassem Boden boten sich die beiden Abstiegskandidaten ein chancenreiches Spiel, Endstand 2:2. FCD-Trainer Eric Orie war zufrieden mit dem Remis, denkt schon wieder an die nächste Runde.
Was Stripfing und der FC Dornbirn in Wien Floridsdorf, wo die Partie ausgetragen wurde, boten, hat sich für die bei gießendem Regenfall spärlich erschienenen 100 Zuschauer rentiert. Die zwei Abstiegskandidaten in Liga zwei lieferten sich ein Duell mit offenem Visier.
Stripfing legte gleich mit ein paar Hochkarätern los, Dornbirn aber mit dem frühen Tor. Verteidiger Lackner rutschte mit dem Ball als letzter Mann aus, Ramon nahm das Geschenk dankend an, umkurvte Goalie Kretschmer und schob zum 1:0 für die Rothosen ein. Die danach nachlegen hätten müssen – Felix Mandl schloss aber zweimal ab, anstatt quer zu spielen. Stattdessen glichen die Hausherren aus, FCD-Keeper Jakob Odehnal sah beim direkten Freistoß, der auf dem nassen Boden unangenehm aufsprang, nicht gut aus. Auch nicht, als er einen hohen Ball wenig später schlecht klärte, daraus resultierte das 1:2.
Ausschluss für Stripfing
Kurz vor dem zweiten Tor musste Stripfings Furtlehner mit Gelb-Rot vom Platz, die Niederösterreicher ließen sich weit zurückfallen. Dornbirn erstarkte noch einmal, hakte die zwei schnellen Gegentreffer sofort ab. 25 Minuten vor Ende spielte Gabryel seinen brasilianischen Landsmann Ramon per Hackentrick im Strafraum an – der Stürmer umspielte erneut Goalie Kretschmer, schoss dann aber über das leere Tor.
Dann aber doch das 2:2: Eine Ecke von Lars Nussbaumer sprang Dragan Marceta vor die Füße, sein Abschluss brachte den Punkt. Und sogar noch zwei weitere wären drin gewesen – Gabryels Schuss kurz vor Ende sprang aber erst an die Latte, dann an die Stange, aber nicht ins Tor. „Ich bin zufrieden, wir bleiben im Rennen“, freute sich Orie, „Stripfing ist keine Laufkundschaft. Es war ein gutes Spiel, jetzt werden wir uns auf Sturm vorbereiten.“
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