Der Weltranglisten-Zweite Djokovic setzte sich am Sonntag in seinem tags zuvor wegen einer Unwetterwarnung abgebrochenen Halbfinale gegen den Spanier David Ferrer mit 2:6, 6:1, 6:4, 6:2 durch und steht damit zum dritten Mal in Folge im Endspiel des Grand-Slam-Turniers in New York, das - wie schon in den vergangenen vier Jahren - wieder erst am Montag über die Bühne gehen kann.
"Ich bin erleichtert, dass ich so durch dieses Match gekommen bin. Jetzt bin ich einfach nur froh", sagte Djokovic. "Ich liebe es, hier zu spielen. Ich liebe die Energie, ich liebe die Fans."
Murray will ersten Major-Titel
Olympiasieger Murray hatte am Samstag im Halbfinale den Tschechen Tomas Berdych bei heftigem Wind und fast irregulären Bedingungen 5:7, 6:2, 6:1, 7:6(7) bezwungen und spielt - wie heuer schon in Wimbledon - um seinen ersten Einzeltitel bei einem Tennis-Grand-Slam. Es ist das vierte Major-Endspiel des 25-jährigen Schotten nach den US Open 2008, den Australian Open 2011 sowie eben Wimbledon 2012.
"Ich werde alles versuchen. Aber ich weiß, wie schwer es ist, solche Turniere zu gewinnen", sagte Murray. "Es ist das letzte große Ziel, das mir noch fehlt. Deshalb ist es mir so wichtig, ich möchte unbedingt ein Major gewinnen", gab der Goldmedaillengewinner von London nach seinem Sieg gegen Federer-Bezwinger Berdych am Samstag optimistisch-offenherzig zu.
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