Schwer verletzt
Russischer Gouverneur niedergestochen
Der hochrangige Politiker der Kreml-Partei Geeintes Russland, Gouverneur Andrej Tschibis, wurde bei einer Messerattacke schwer verletzt.
Tschibis, Gouverneur des nordwestrussischen Gebiets Murmansk, hatte sich den Ermittlern zufolge in der Stadt Apatity auf der Halbinsel Kola mit Bürgern zu einem Gespräch getroffen, danach sei er von einem Bewohner mit dem Messer angegriffen worden.
Angreifer von „innerer Stimme“ zu Tat aufgerufen
Örtliche Medien berichteten, der Tatverdächtige sei ein 42 Jahre alter Bahnangestellter, der ausgesagt haben soll, eine innere Stimme habe ihm den Angriff auf den Gouverneur befohlen. Dieser habe eine Stichwunde im Bauchbereich erlitten. Attentate auf Vertreter des Machtapparats geschehen in Russland grundsätzlich eher selten.
Vor Spital noch Ehefrau beruhigt
Eine Sprecherin des Gouverneurs sagte im russischen Staatsfernsehen, Tschibis sei nach dem Überfall noch selbst zu seinem Auto gegangen. Er sei dann ins Krankenhaus gebracht worden und habe seine Ehefrau selbst informiert, um sie zu beruhigen. Der Verdächtige wird verhört.







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