Feueralarm am frühen Dienstagabend im Tiroler Zirl (Bezirk Innsbruck-Land): In einem leerstehenden Haus brach ein Brand aus, der sich folglich rasch ausbreitete. Da der Einsatzort nicht direkt erreichbar war, mussten mehrere Löschleitungen gelegt werden. Die Polizei nahm Ermittlungen zur Klärung der Brandursache auf.
Eigentlich sollten auf dem Areal schon neue Wohnanlagen, die über eine ebenso neue Brücke erreichbar sein sollten, stehen. Die Wohnanlagen stehen nicht. Und von der Brücke bisher nur die Pfeiler. Ein Zwist zwischen Gemeinde und Bauträger verzögert das Projekt seit Jahren. Aber das ist eine andere Geschichte.
Brand breitete sich rasch aus
Derzeit dominieren noch alte, leerstehende Gebäude das dortige Landschaftsbild – nahe des Innufers und des Schlossbaches. Am frühen Dienstagabend ging dort ein verlassenes Einfamilienhaus in Flammen auf. Gegen 17.45 Uhr wurden die Einsatzkräfte via Pager alarmiert. „In einem Abbruchgebäude am Ende der Franz-Plattner-Straße brach im ersten Stock ein Brand aus, welcher sich schnell auf das Dachgeschoss ausbreitete“, heißt es vonseiten der Feuerwehr Zirl.
Mit insgesamt drei Löschleitungen konnte der Brand schließlich innerhalb kürzester Zeit gelöscht werden.
Feuerwehr Zirl
Da eine direkte Zufahrt zum Einsatzort mit Fahrzeugen aufgrund der fehlenden Brücke nicht möglich war, sei eine Zubringerleitung von der anderen Bachseite gelegt worden. „Mit insgesamt drei Löschleitungen konnte der Brand schließlich innerhalb kürzester Zeit gelöscht werden“, so die Feuerwehr weiter.
„Brand aus“ nach 2 Stunden, nächtliche Kontrolle
Nach mehreren Kontrollen mit der Wärmebildkamera konnte der Einsatz letztlich nach rund zwei Stunden beendet werden. „In der Nacht führte eine Mannschaft noch eine weitere Kontrolle durch, welche aber unauffällig ausfiel.“
Polizei nahm Ermittlungen auf
Verletzt wurde zum Glück niemand. Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Wie die Polizei am Mittwoch auf „Krone“-Nachfrage erklärte, könne laut aktuellem Stand eine technische Ursache quasi ausgeschlossen werden. Auch vonseiten der Feuerwehr hieß es, dass der Strom abgeschaltet und das Gas abgedreht war. Ermittelt wird in alle Richtungen.
Die verlassenen Häuser auf diesem Areal werden angeblich immer wieder von Jugendlichen – und auch von Vandalen – heimgesucht.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.