Vorfall in Atlanta
Autofahrer rast vor FBI-Büro in Sicherheitssperre
Im US-Bundesstaat Georgia hat am Montag ein Mann versucht, mit seinem Auto in das Gelände des FBI-Regionalbüros in Atlanta einzudringen. Eine Sicherheitssperre stoppte das Fahrzeug, der Verdächtige konnte umgehend festgenommen werden. Das Auto wurde beim Aufprall auf die Barriere erheblich beschädigt (siehe Video oben).
Der Mann war mit dem Wagen einem FBI-Mitarbeiter gefolgt und dabei in die Sicherheitssperre gerast, die ihn hinderte auf das Gelände zu gelangen. Sprengstoffexperten und Agenten untersuchten das Fahrzeug. Der Fahrer wurde festgenommen und anschließend in einem Krankenhaus untersucht.
Verdächtiger ist Navy-Veteran
Bei dem Vorfall sei niemand verletzt worden, zu den Motiven des Mannes gäbe es keine Informationen, berichtete der TV-Sender CNN. Nach Angaben von zwei Strafverfolgungsbehörden handelt es sich bei dem Verdächtigen um einen Navy-Veteranen aus dem US-Bundesstaat South Carolina.
Der Mann befinde sich nun in Gewahrsam der Polizei von DeKalb County, so ein Beamter der Bundespolizei. Der Verdächtige stehe nicht in Verbindung mit der Einrichtung und habe versucht, einem Angestellten durch das Eingangstor zu folgen, sagte FBI-Sonderagent Peter Ellis am Montagnachmittag vor Reportern am Tatort. „Er hat versucht, durch das Tor zu kommen, aber unsere Sicherheitsvorkehrungen haben ihn daran gehindert.“
Der Vorfall ereignete sich etwa zwei Wochen, nachdem die FBI-Außenstelle in Atlanta mit ihren Mitarbeitern eine Übung durchgeführt hatte, um zu testen, wie man auf ein unbefugtes Eindringen reagieren kann, berichtete eine Quelle der Strafverfolgungsbehörden, die mit der Sicherheitsplanung beim FBI vertraut ist, gegenüber CNN.
Sicherheitsvorkehrungen erhöht
Wegen einer Welle von Drohungen gegen seine Mitarbeiter und einem versuchten Einbruch in eine FBI-Außenstelle in Cincinnati im Jahr 2022 hat das FBI in den vergangenen Jahren die Sicherheitsvorkehrungen stetig erhöht.







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