Die Innsbrucker Volleyball-Damen kämpfen nach einem Krimi im dritten Halbfinale gegen Sokol/Post (3:2) um den AVL-Titel und können nach den Siegen im Supercup und im Cup die perfekte Saison wahr machen. Los geht es für TI-Volley aber erst in drei Wochen.
Nach den ersten beiden Sätzen im entscheidenden dritten Halbfinalspiel zwischen TI-Volley und Sokol/Post sahen TI-Manager Michael Falkner und die 800 Fans in der USI-Halle nicht glücklich aus. 0:2 und dann im dritten Satz auch schon 3:5 zurück. Aber die Supercup- und Cup-Siegerinnen drehten die Partie und jubelten nach dem 3:2 über den Finaleinzug.
Ich habe versucht, Ruhe reinzubringen, damit wir uns wieder fangen.
Kapitänin Martyna Walter
Kapitänin entscheidend
„Der Schlüssel zum Erfolg war Martyna Walter. Man hat gesehen, warum sie die Kapitänin ist“, sagte Falkner. Die 26-Jährige beruhigte ihre nervösen Teamkolleginnen: „Wir haben wie in Wien erneut mit einem 0:2 begonnen. Ich habe versucht, Ruhe reinzubringen, damit wir uns wieder fangen.“ Das gelang: Mit einer besseren Service-Leistung wurde der Druck auf die Wienerinnen erhöht, die Annahme fing zu schwimmen an – und die TI gewann die Serie mit 2:1.
Finale erst in drei Wochen
Weil zwei Spielerinnen von Linz-Steg EM-Qualifikation spielen, beginnt das Best-of-5-Finale erst am 17. April in Innsbruck. An Heimspiele gegen Linz haben „Marty“ und Co. gute Erinnerungen. „Wir haben nur den Golden-Set im Europacup verloren. Wir sind zuhause eine Macht, mit unseren Fans im Rücken macht es so großen Spaß“, freut sich die Außenangreiferin: „Das Triple ist jetzt das große Ziel!“ Zuvor genießen sie aber die drei Wochen Pause, wollen sich gut regenerieren: „Die Saison ist schon lang.“
Erst dann wollen die TI-Mädels richtig feiern. Am liebsten gemeinsam mit den Herren von Hypo Tirol, von denen sie im Halbfinale angefeuert wurden. Zumindest das erste Finalspiel wird auch als Doppelveranstaltung mit den Herren ausgetragen.
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