Der ehemalige Formel-1-Weltmeister Damon Hill hat sich in einem Podcast von Ferrari-Pilot Carlos Sainz begeistert gezeigt. Der Spanier kämpfe entschlossen um sein sportliches Überleben und wirke dabei sogar gewissermaßen befreit. Auch zu einer Strafe gegen Fernando Alonso beim Rennen in Australien hat sich der Brite geäußert.
Vielleicht hat Sainz die Entscheidung von Ferrari sogar befreit, mutmaßt Hill im Podcast „F1 Nation“. Der Spanier habe gezeigt, dass er bereit sei, die Herausforderung anzunehmen und denke sich wohl: „Ihr könnt mir sagen, ich soll aufhören oder was auch immer, aber das ist egal, denn ich kämpfe um mein Überleben.“
In so einer Situation gebe es nicht viele Optionen, so der Weltmeister von 1996: „Wenn Leute am Boden liegen, stehen sie entweder wieder auf oder sie bleiben liegen und verkriechen sich, und das tut er nicht. Er ist nicht diese Art von Mensch.“ Die Reaktion, die der Spanier bisher gezeigt habe, nötige Hill großen Respekt ab.
Hill verteidigt Alonso
Der 63-Jährige äußerte sich zudem zu einem Thema, das beim Grand Prix von Australien, für Wirbel sorgte. Fernando Alonso versuchte im Rennen seinen Konkurrenten George Russell auszubremsen. Der Mercedes-Pilot musste stark bremsen, übersteuerte und rutschte in die Leitplanken. Nach Untersuchungen gab’s eine Strafe für den Spanier.
Eine Entscheidung, die der Brite nicht nachvollziehen konnte. Solche Taktik-Varianten würden einfach zum Rennsport dazugehören: „Wir müssen davon ausgehen, dass die FIA die Leute davon abhalten will, Dinge zu tun, die potenziell gefährlich sind. Aber es ist nun mal gefährlich! Autorennen sind gefährlich!“
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