Legt gegen Horner nach

Schumacher: „Würde keinem schaden, wenn er geht“

Formel 1
18.03.2024 13:58
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Ralf Schumacher hat Red-Bull-Teamchef Christian Horner einen Rücktritt nahegelegt. Ein Abschied des Briten würde niemandem Schaden, so der ehemalige Formel-1-Pilot. In der Angelegenheit fehle ihm die Transparenz. Den Deutschen ärgert allerdings, dass sich der 50-Jährige als Opfer präsentiert. 

„Alles sollte so schnell wie möglich geklärt werden. Es würde keinem schaden, wenn er geht. Für die Marke Red Bull wäre es wichtig“, stellt Schumacher gegenüber „Sport 1“ klar. Damit legt der ehemalige Formel-1-Profi dem Briten erneut klar einen Rücktritt ans Herz. 

Der ganzen Angelegenheit fehle es nach wie vor an Transparenz, bemängelt der Deutsche. Deshalb sei eine objektive Bewertung schwierig. Problematisch seien allerdings die Aussagen des Teamchefs in Saudi-Arabien, als er sich als Opfer dargestellt habe: „Es tut mir leid für seine Familie, ja, aber es gab nur einen, der das Ganze ausgelöst hat: nämlich ihn.“ Dass sich Horner und seine persönliche Assistentin nahe gekommen seien, sei wohl nicht mehr von der Hand zu weisen, so Schumacher.

Er kann zum Problem für Horner werden
Der 48-Jährige könne dieses Vorgehen nicht akzeptieren, wenngleich er Verständnis dafür habe, dass Horner nicht öffentlich über die Angelegenheit reden möchte: „Es ist schwierig, wenn eine solche Privatangelegenheit auch in der Öffentlichkeit ausgetragen wird. Aber irgendwann kommt der Zeitpunkt, darüber reden zu müssen, weil es am Ende das Beste für alle Parteien ist.“

Dass Weltmeister Max Verstappen sich eingeschalten hat und sich öffentlich zu Helmut Marko bekannt hat, sieht Schumacher positiv: „Es sollte selbstverständlich sein, dass ein Fahrer eine klare Meinung hat. Max hat nicht vergessen, wer ihn gefördert hat und wer ihn immer unterstützt hat. Das war Helmut Marko, nicht Christian Horner.“ 

Große Probleme für Horner sieht der Deutsche auch bei einer anderen Personalie: „Er weiß auch, dass die Gefahr groß ist, dass Technikgenie Adrian Newey aufgrund der ganzen Querelen bald keine Lust mehr hat. Auf ihn kann Red Bull am wenigsten verzichten.“

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