Vor allem die Entlohnung der Mitarbeiter durch Aktien und dafür fällige Steuern riss zuletzt ein dickes Loch in die Bilanz. Zudem war der Börsengang selbst teuer, und es macht sich bemerkbar, dass Facebook stark in Produkte, Technik und Marketing investiert, um neue Nutzer und neue Werbekunden zu gewinnen.
Bei den Usern zeigt die Strategie Erfolg: Ende Juni hatte Facebook 955 Millionen monatliche Nutzer nach 901 Millionen Ende März und 845 Millionen Ende Dezember. Sorgen um einen Nutzerschwund lösen sich damit in Luft auf.
Mehr Umsatz, mehr Werbeeinnahmen
Der Umsatz stieg den Angaben zufolge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp ein Drittel auf 1,18 Milliarden Dollar (962 Millionen Euro) - etwas mehr als die Erwartungen der Analysten. Die Einkünfte aus dem Anzeigengeschäft, das den überwiegenden Teil der Einnahmen des Unternehmens ausmacht, hätten sich um 28 Prozent auf 992 Millionen US-Dollar erhöht. Die Kasse ist mit 10,2 Milliarden Dollar prall gefüllt - alleine 6,8 Milliarden Dollar davon stammen aus dem Börsengang.
Die seit dem Börsengang im Mai stark unter Druck stehende Aktie schwankte nachbörslich stark und fiel zuletzt auf ein neues Allzeittief von unter 25 Dollar. Neuaktionäre hatten beim Börsengang im Mai 38 Dollar berappen müssen.
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