25 Heiratsanträge im Olympia-Park London
Romantische Sportfans haben sich von den britischen Olympia-Helden zu Heiratsanträgen inspirieren lassen. Im Olympia-Park, wo die Großleinwände standen, sollen seit Beginn der Spiele 25 Heiratsanträge gemacht worden sein. Ein Sprecher des Orts sagte: "Wir wussten immer, der Ort würde bei Fans ein Hit werden, aber wir hätten nie gedacht, dass er auch ein romantischer Zufluchtsort würde." Die meisten Anträge seien abends gemacht worden, als die Sonne unterging.
Wegen Olympia: Bürgermeister Johnson soll Premier werden
Die Spiele haben die Beliebtheit des Londoner Bürgermeisters Boris Johnson dermaßen gesteigert, dass sich 71 Prozent der Briten den 48-Jährigen als neuen Premierminister wünschen, wie eine am Samstag veröffentlichte Umfrage zeigte. Der eigenwillige Johnson hatte aber erst vor einigen Tagen eine Bewerbung um den Job als Regierungschef ausgeschlossen. "Was muss ich denn noch alles machen, um diese Geschichte vom Tisch zu wischen?", fragte sich der Tory-Politiker, der schon vor längerer Zeit zu diesem Thema gemeint hatte: "Die Chancen, dass ich Premier werde, sind genauso groß wie von einer Frisbee-Scheibe geköpft zu werden oder Elvis zu finden."
"Danke London, danke Großbritannien"
IOC-Vizepräsident Thomas Bach hat die Olympia-Gastgeber schon einen Tag vor der Schlussfeier gelobt. "Wir haben hier fantastischen Sport und großartige Olympische Spiele erlebt", sagte er am Samstag. Diese Spiele hätten "eine Dichte an olympischer Atmosphäre gehabt, wie man sie sich nur wünschen kann", fügte Bach hinzu. Er wies auf das gewaltige Echo der Spiele in den weltweiten Medien hin. Die TV-und Internet-Quoten hätten alle Rekorde gebrochen. "Die Botschaft dieser Spiele reicht weit über London hinaus und tatsächlich in die ganze Welt", sagte der Deutsche. "Man kann nur sagen: danke Sebastian Coe (Anm.: Organisations-Chef), danke London, danke Großbritannien."
Basketball-Coach: "Ich bin völlig unnötig"
Gerne möchte man mit US-Basketball-Coach Mike Krzyzewski tauschen. Die Trainerlegende verfügt über ein Starensemble erster Güte. Ob da echtes Coaching überhaupt noch notwendig sei? "Nein, überhaupt nicht. Ich gehe jeden Abend mit meiner Familie essen. Und ich bin immer sturzbetrunken", scherzte der 65-Jährige nach dem souveränen Halbfinalsieg gegen Argentinien. "Ich bin völlig unnötig. Wir rollen ihnen einfach den Ball aufs Spielfeld und sagen los."
US-Frauen jubeln über Sieg
Die Fußballerinnen der USA haben den olympischen Titel-Hattrick perfekt gemacht. In der Neuauflage des WM-Endspiels gegen Weltmeister Japan setzten sich die US-Girls am Donnerstag im Londoner Wembleystadion mit 2:1 durch und holten wie 1996, 2004 und 2008 Olympia-Gold. Vor der olympischen Rekordkulisse von rund 80.000 Zuschauern sorgte Matchwinnerin Carli Lloyd mit zwei Toren für die Entscheidung. Für Japan traf Yuki Ogimi in der 63. Minute. Bronze hatte sich davor Kanada durch ein 1:0 gegen Frankreich gesichert.
Cameron-Sohn will sich in Wiggins umbenennen
Der sechsjährige Sohn des britischen Premierministers David Cameron möchte seinen Nachnamen ändern, um wie sein Olympia-Held Bradley Wiggins zu heißen. Laut der Pendlerzeitung "Metro" sind Camerons Kinder riesige Olympia-Fans. "Sie haben Olympia-T-Shirts entworfen, mein Sohn möchte gerne mit Nachnamen Wiggins heißen und meine Tochter macht Gymnastikübungen auf dem Küchenboden", sagte er dem Blatt.
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