Mit dem "Bicycle Race" von Queen marschierten die Delegationen ein. Eine als Englands Königin Elizabeth II. verkleidete "Queen of Ceremony" war ebenso involviert wie der frühere britische Schwimm-Olympiasieger Duncan Goodhew, der die Sportler als fiktiver "Bürgermeister" des Dorfes willkommen hieß. Als Vertreter der ÖOC-Abordnung durfte bei der Hymne der Chef de Mission Hannes Maschkan zu ihm auf die Bühne.
Melzer, Paszek, Paischer live dabei
Zahlreiche der im Dorf beheimateten ÖOC-Sportler ließen sich die Feier nicht entgehen, darunter die Tennisspieler Jürgen Melzer und Tamira Paszek, der frühere Tischtennis-Weltmeister Werner Schlager oder Judoka Ludwig Paischer. Der Olympia-Zweite von Peking verpasst regelmäßig die offizielle Eröffnungsfeier und den Einmarsch der Nationen ins Olympiastadion, weil er danach bereits am ersten Tag der Spiele seinen Wettkampf absolviert.
Der Einzug ins Dorf diente als kleine Kompensation. Paischer war erst am Mittwoch angereist. "Ich habe noch nicht einmal ausgepackt", erklärte der Salzburger. "Aber es gefällt mir. Ich schaue mir gerne Musicals an, zumindest wenn ich in London bin." Die Darsteller boten eine farbenfrohe Show, obwohl sie diese in der Woche vor den Spielen mehr als 40-mal aufführen müssen.
"Die Hymne motiviert enorm"
"Außerdem ist es schön, noch einmal die österreichische Hymne zu hören", betonte Paischer. "Das motiviert einen Sportler enorm." Am Samstag bei der Siegerehrung für die Klasse bis 60 Kilogramm hätte er sie am liebsten erneut im Ohr.
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