In Graz treibt sich offenbar ein irrer Tierquäler herum: Nach Vorfällen in Eggenberg sind nun auch in Wetzelsdorf Giftköder aufgetaucht. Eine Hündin kostete diese heimtückische Aktion bereits das Leben. Die Polizei ermittelt.
Es ist wohl der Albtraum aller Hundebesitzer, der nun für eine Grazer Familie Realität geworden ist: Ihre Hündin „Ronja“ ist an Giftködern qualvoll verendet, die tödliche Falle lauerte ausgerechnet im eigenen Garten in Wetzelsdorf.
Es ist nicht der erste derartige Vorfall in der steirischen Landeshauptstadt in den vergangenen Tagen. Zuvor sind schon im Nachbarbezirk Eggenberg Giftköder aufgetaucht.
Stadträtin entsetzt
„Es ist einfach nicht zu fassen, zu welchen Taten manche Menschen fähig sind. Es ist mir unerklärlich, warum ein unschuldiger Hund einen qualvollen Tod mittels Giftköder erleben musste. Gerade der eigene Garten sollte für den Hund Sicherheit vor etwaigen Gefahren bieten und keine Gefahrenquelle sein“, ist auch Tierschutzstadträtin Claudia Schönbacher (KFG) entsetzt.
Tierbesitzer sind nun zu besonderer Vorsicht aufgerufen. In Wetzelsdorf wurden im Bereich Haaräckerstraße/Heimweg am Sonntag in Gärten und Vorgärten mehrere faschierte Bällchen gefunden.
Die Ermittlungen der Polizei laufen. Die Exekutive bittet um Mithilfe der Bevölkerung - Hinweise oder Giftköderfunde sollen an die Dienststelle Eggenberg unter 059/1336582-100 gemeldet werden. Stadträtin Schönbacher hat nun 500 Euro für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, ausgesprochen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.