Juwel der Gründerzeit

Die Geheimnisse des geschichtsträchtigen Astoria

Wien
23.02.2024 11:00

Blinde Türen, berühmte Schauspieler und ein Bellboy, der nach 42 Jahren aus der Pension zurückkehrt: Die Mauern des geschichtsträchtigen Stadthotels Astoria können viel erzählen.

„Wir befinden uns auf der schönsten Baustelle Wiens“, sagt Hoteldirektorin Julia Eibensteiner. Und tatsächlich, ein Jahr nach Start des Großumbaus im 111 Jahre alten Hotel Astoria lässt sich bereits erahnen, wo die Reise hingeht. Schon in zwei Monaten soll das bei seiner Eröffnung im Jahr 1912 „allermodernste Etablissement“, das das Waldorf-Astoria in New York als bauliches Vorbild hatte, wieder in Betrieb gehen.

Zur Freude der 50 Mitarbeiter. „Während des Umbaus wurden wir auf andere Häuser aufgeteilt, aber ich freue mich, wenn ich wieder nach Hause komme“, sagt Bettina Baumgartner. Sogar der pensionierte Bellboy (auf Deutsch Page) kann es nicht lassen und kehrt ins neue Astoria zurück.

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So bewahren wir den persönlichen Kontakt mit den Gästen.

Eine Mitarbeiterin

Das wird vor allem die vielen Stammgäste freuen. Auch sonst bleibt vieles beim Alten, statt moderner Zimmerkarten bleibt man bei schweren Zimmerschlüsseln, die gerne bei der Rezeption abgegeben werden. „So bewahren wir den persönlichen Kontakt mit den Gästen“, weiß Baumgartner. Es gibt jedoch auch einige Türen, die verschlossen bleiben. Welches Geheimnis versteckt sich dahinter?

„Das sind blinde Türen. Dahinter befanden sich einst Gangbadezimmer, die jetzt nicht mehr gebraucht werden“, erzählt die Hoteldirektorin. Zu dieser Zeit nächtigten hier berühmte Persönlichkeiten, wie die Crew vom Film „Der dritte Mann“. An die alte Zeit erinnert auch die Barkarte mit Drinks nach Originalrezepten aus den 1920ern, wie das „Strumpfband“ im Martini oder „Kuss mit Liebe“ im Sherry.

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