In jenem Haus im steirischen Thörl, das in der Nacht auf Montag komplett niederbrannte, dürften wohl zwei Menschen zu Tode gekommen sein. Die beiden Bewohner konnten nicht gefunden werden. Nun fand jedoch ein Leichenspürhund Überreste in der Asche. Ob diese menschlich sind, muss erst untersucht werden.
Nach dem Brand eines abgelegenen Wohnhauses im obersteirischen Thörl (Bezirk Bruck-Mürzzuschlag) haben sich nach einer Suchaktion am Dienstag die Hinweise verdichtet, dass die beiden Bewohner im Gebäude ums Leben gekommen sein könnten. Die beiden Senioren hatten dort schon viele Jahre gelebt, aber zuletzt dürfte es Unstimmigkeiten wegen des Mietverhältnisses gegeben haben, bestätigte die Polizei. Die Suche bei der Brandruine sei nun abgeschlossen, hieß es am Mittwoch.
Spuren sichergestellt
„Es wurden Spuren sichergestellt, die nun im Labor untersucht werden“, sagt Polizeisprecher Markus Lamb. Es sei nicht sicher, ob es sich um menschliche Überreste handelt, doch da die beiden Pensionisten sonst bisher nirgends aufgetaucht sind, liege der Verdacht nahe, dass sie im Haus waren, das komplett niederbrannte.
Feuerwehr konnte nur noch Glutreste löschen
Das Feuer war in der Nacht auf Montag aus bisher nicht bekannter Ursache ausgebrochen. Als die Feuerwehrkräfte eintrafen, stand das dreigeschoßige Holzhaus komplett in Flammen. Die Helfer konnte nur noch die Glutreste löschen. Dass sich jemand in dem Haus befunden haben könnte, hatte zu dem Zeitpunkt noch niemand vermutet, sagte Lamb.
Das Gebäude lag sehr abgelegen und daher schlugen auch keine Nachbarn Alarm, dass sich Bewohner darin befinden könnten. Erst als der 80-jährige Mann und seine Ehefrau am Montag nicht zu finden waren, begann man mit einer Suche nach ihnen.
Ergebnisse erst in einigen Tagen
Leichenspürhunde durchkämmten am Dienstag die Brandruine und suchten nach menschlichen Überresten. Sämtliche gesammelten Proben werden nun ins Labor geschickt und untersucht. Die Ergebnisse dürften aber erst in einigen Tagen vorliegen, so Lamb.
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