Mit bis zu 180 km/h

Betrunkener Steirer flüchtet vor Polizei und schrottet Auto

Österreich
24.06.2012 16:06
Ein betrunkener obersteirischer Pkw-Lenker (20) hat am frühen Sonntagmorgen versucht, sich einer Polizeikontrolle durch Flucht zu entziehen. Dabei demolierte er sein Auto durch mehrere Kollisionen allerdings so sehr, dass er schließlich nur noch auf den Felgen fuhr und aufgeben musste. Beim Alkotest wehrte er sich zudem äußerst heftig. Der spätere Test auf der Polizeiinspektion Rottenmann ergab 1,6 Promille.

Gegen 4.30 Uhr wollten Polizisten bei dem Pkw-Lenker aus dem Bezirk Liezen im Ortsgebiet von Rottenmann eine Lenker- und Fahrzeugkontrolle durchführen. Als der Fahrer die Beamten bemerkte, trat er aufs Gas und versuchte, mit bis zu 180 km/h zu entkommen. Dabei rammte er im Rottenmanner Kreisverkehr der B113 allerdings einen Stahlpflock und touchierte eine Leitschiene.

Reifen lösten sich mehr oder weniger auf
Trotz massiver Beschädigungen am nicht zum Verkehr zugelassenen Auto setzte er seine Fahrt in Richtung Selzthal fort. Dabei lösten sich auf mehrere Kilometer verteilt beide Vorderreifen sowie etliche Karosserieteile. Schließlich war der 20-Jährige nur noch auf Felgen unterwegs, als er nach insgesamt elf Kilometern im Ortsgebiet von Selzthal aufgeben musste: wegen der massiven Fahrzeugschäden und weil er in eine Sackgasse geraten war.

Nach seiner Festnahme und dem positiven Alkotest war der junge Mann seinen Führerschein auf der Stelle los, zudem wurde er wegen mehrerer Delikte angezeigt. Laut Polizei ist auch noch zu klären, wie der Mann zu den Kennzeichen gekommen war, die er an seinem Auto montiert hatte. Laut Akten gehören diese nämlich zu einem anderen Pkw, so die Polizeiinspektion Trieben.

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