Zu Jahresbeginn begab sich Andreas Goldberger erneut auf die Suche nach den vielversprechendsten jungen Skisprungtalenten Österreichs. Im Rahmen des Goldi Talente Cups durchquerte er fünf Bundesländer (darunter Saalfelden im Salzburger Pinzgau), um aufstrebenden Athleten die Chance zu geben, ihre Flugkünste zu entfalten. 44 davon sind bereits in Vereinen angemeldet.
Mit den Erfolgen der österreichischen Skispringer im Rücken hieß es auch für die jüngsten Sprung-Talente des Landes im Jänner wieder „Schanze frei“. Andreas Goldberger, die Skisprung-Legende Österreichs, begab sich bereits zum 16. Mal auf die Suche nach den potenziellen „Adlern“ von morgen. Gestartet wurde am 7. Jänner in Eisenerz (STMK), dort machten Kinder aus der Steiermark, Wien, Niederösterreich und dem Burgenland den Auftakt der 2024er Goldi Talente Cup Serie.
Eine Woche darauf durften Kinder aus Kärnten in Villach und jene aus Oberösterreich, Wien und Niederösterreich in Hinzenbach erste „Schanzenluft“ schnuppern. Zu guter Letzt bewiesen noch die Jungadler aus Salzburg in Saalfelden und Nachwuchsskispringer aus Vorarlberg und Tirol in Tschagguns ihr Skisprungkönnen.
Mit der 2024er Ausgabe des Goldi Talente Cups kann Schirmherr Andreas Goldberger mehr als zufrieden sein. Denn von den rund 300 teilnehmenden Kindern, versuchten sich eine große Anzahl bei einem ersten Schnuppertraining der jeweiligen Vereine, und 44 haben daraufhin bis jetzt auch weiter am Training teilgenommen. Zudem werden den Vereinen vom Goldi Talente Cup pro Jahr 20 Paar Sprungski und 25 Skisprunganzüge kostenlos zur Verfügung gestellt werden, damit die Kinder ohne zusätzliche Kosten mit dem Training beginnen können.
„Das war wirklich eine tolle Goldi Talente Cup Saison. Natürlich freut es mich, dass so viele Kinder bei den Stopps mit dabei waren, aber das Wichtigste ist, dass so viele Kinder begonnen haben, bei den Vereinen zu trainieren. Das ist eine wichtige Basis für den Skisprungsport, denn bei 44 Kindern, die wir heuer für den Skisprungsport begeistern konnten, ist die Chance wieder sehr groß, dass sich ein toller Jahrgang bildet. Je mehr motivierter Nachwuchs, desto besser funktioniert der Sport. Und im Grunde geht es nicht darum, dass die Kinder an der Weltspitze mitfliegen, denn wichtig ist, dass sie dem Sport, in welcher Funktion auch immer, erhalten bleiben. Das hält die Sportart Skispringen am Leben, da spreche ich auch von Trainern, ehrenamtlichen Helfern, Eltern und Funktionären“, zeigt sich Andreas Goldberger begeistert von der erfolgreichen 2024er Ausgabe seiner Talentesuche.
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