29.05.2012 12:04 |

Unfallstatistik

Geringste Zahl seit 1967: Fünf Tote im Pfingstverkehr

Am heurigen Pfingstwochenende von Freitag bis Montag sind auf Österreichs Straßen fünf Menschen ums Leben gekommen. Wie das Innenministerium am Dienstag mitteilte, sind dies vier Tote weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Zudem ist es der bisher geringste Blutzoll an einem Pfingstwochenende seit Einführung der Verkehrsunfallstatistik 1967.

Die diesjährigen Opfer waren drei Pkw-Lenker, ein Motorradlenker und ein Radfahrer. Drei Tote gab es in der Steiermark, zwei in Oberösterreich zu beklagen. Drei der Unfälle waren "Alleinunfälle", ohne Beteiligung eines anderen Fahrzeuges. Vermutliche Hauptursache waren zweimal nicht angepasste Fahrgeschwindigkeit sowie je einmal riskantes Überholen, Unachtsamkeit und ein Fahrfehler.

Insgesamt ereigneten sich 488 Verkehrsunfälle mit Personenschaden. Das sind um 64 (plus 15,1 Prozent) mehr als im Vorjahr. Dabei wurden 572 Menschen verletzt, was 15 (minus 2,6 Prozent) weniger sind als zu Pfingsten 2011. Damals verletzten sich insgesamt 587 Menschen bei Verkehrsunfällen.

Weniger Raser und Alkolenker
Auch bei den Rasern und Alkolenkern konnte ein Rückgang verzeichnet werden. Von Freitag bis Pfingstmontag wurden von der Polizei 50.764 (2011: 59.274) Geschwindigkeitsüberschreitungen geahndet und 586 Lenker (2011: 724) wegen Alkoholisierung angezeigt.

Seit Jahresbeginn gab es auf Österreichs Straßen 171 Verkehrstote, im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 186.

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