Neues Trainer-Amt

Schriebl: „Ich war sofort Feuer und Flamme“

Salzburg
23.01.2024 10:30

Salzburger Trainer Alexander Schriebl schlägt mit seinem Engagement bei den Bergheim-Damen gleich zwei Fliegen mit einer Klatsche. Seine erste Mission ist der Klassenerhalt in der Bundesliga.

Alexander Schriebl ist wieder da! Seit einer Woche leitet der Salzburger bei den Bergheimer Damen die Geschicke. Zuletzt hatte er sich nach dem Aus bei Westligist FC Pinzgau - die Trennung war im Herbst 2022 erfolgt - eine längere Auszeit genehmigt. Dabei verbrachte er mit seiner Familie fast ein halbes Jahr in Mexiko. Seine Liebsten gaben auch beim neuen Job einen gewissen Ausschlag. 

„Schon in Horn (2. Liga, Anm.) habe ich gemerkt, dass zu viel Distanz zur Familie nicht möglich ist. Das war ziemlich belastend“, blickt der 45-Jährige zurück. 

Enger Kontakt mit Red Bull
Zudem habe ihn der Fußball der Damen schon lange gereizt. „Ich war sofort Feuer und Flamme. Es ist ein Projekt, das zu mir passt“, sagte Schriebl. Der mit dem Engagement also zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt.

In Bergheim möchte er mitgestalten und beim Aufbau mithelfen. „Hier ist etwas Großes im Entstehen.“ Auch in enger Abstimmung mit Red Bull, dem Kooperationsklub. Dessen Verantwortlicher Bernd Winkler brachte dem Bundesligisten den Ex-Kicker näher. Beide kennen sich seit vielen Jahren.  

„Muss Prozess lieben“
Apropos Bundesliga: Der Klassenerhalt ist laut Lisa-Marie Zmek, der Sportlichen Leiterin, das „erste Ziel“. Diese Mission beginnt am 17. März. Mit den Schwestern Isabelle und Madeleine Maliha verstärkten sich die Bergheimerinnen mit zwei Spielerinnen vom deutschen Zweitligisten Ingolstadt.  

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Es geht darum, dass wir alle zusammen eine tolle Geschichte erleben. Dann werden wir sehen, was dabei herauskommt.

Alexander Schriebl zu seiner neuen Aufgabe.

Zudem soll der Trainer das Potenzial des Teams ausschöpfen. Dafür einigte man sich auf einen Vertrag über eineinhalb Jahre. „Auf uns wartet viel Arbeit“, weiß der 45-Jährige, der genau das aber auch genießen will. „Man muss den Prozess lieben, dabei immer in eine Leidenschaft kommen“, sagt Schriebl, der sich nicht nur freut, wieder da zu sein. Sondern auch hofft, so lange wie möglich zu bleiben.

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