Bis die Bagger für den Büroturm in der Sterneckstraße auffahren, dauert es sicher noch Monate. Für die einen ist aber schon jetzt klar, das Projekt ist ein Schandfleck, für die anderen genau richtig so.
Wohin geht die Reise von Salzburg-Schallmoos? Das Hochhaus-Projekt an der stark befahrenen Sterneckstraße liefert die Blaupause. Eine ehemalige Gewerbefläche soll bebaut werden, Büros oder Wohnungen sind geplant. Politik, Anrainer und Wirtschaft streiten über die richtige Nutzung. Jeder hat andere Vorstellungen. Jahre vergehen, die Bagger fahren und fahren nicht auf.
Eine Bürgerinfo-Veranstaltung brachte Mitte April zahlreiche Bedenken zum Büroturm ans Licht. „Wir werden uns das alles genau anschauen“, sagt die designierte Planungsstadträtin Anna Schiester (Grüne). Beim Hochhaus-Projekt spießt es sich derzeit ohnehin noch am Anfang, beim Bebauungsplan. Erst dann wird ein Architekturwettbewerb Genaueres über das Hochhaus-Bauprojekt verraten.
Prominente Flächen liegen brach
Schiester hatte vor der Wahl viele Ideen für Schallmoos. Etwa ein Stadtteil-Zentrum, mehr Grün oder eine bessere Rad-Anbindung für den Norden des Stadtteils. Das soll im neuen Räumlichen Entwicklungskonzept (REK) der Stadt endlich berücksichtigt, dann alsbald auch umgesetzt werden.
Bei vier weiteren prominenten Flächen in Schallmoos hängen Projektbetreiber aktuell in der Warteschleife. Und somit teils auch neuer Wohnraum.
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