An sich ist alles von der FIS (vorerst) offiziell bestätigt. Allerdings braucht Adelboden „dringend Unterstützung von der Natur“, wie auch Renndirektor Markus Waldner weiß. Sonst gibt‘s nächstes Wochenende kein Herren-Weltcup-Rennen.
In diversen Schweizer Medien bahnen sich gerade Fotos von der Piste den Weg an die Internet-Oberfläche. Überbordend Frohsinn verströmend muten sie nicht eben an. Kaum mehr als etwas Ähnliches wie ein weißes Band zieht sich durch das fast durchwegs grüne Drumherum von oben nach unten. „Bis zum Zielhang ist die Piste zwar schon vorhanden, aber da existiert nicht einmal eine Grundpiste“, lässt sich im „Blick“ ein Leserreporter zitieren.
Kurios: Im Vorjahr stand es zur gleichen Zeit noch schlechter um die Pistenbedingungen. „Wir sind absolut auf Kurs“, sagt Christian Leitner, Geschäftsführer der Rennen in Adelboden, ebenfalls zum „Blick“.
„Keine Wunder“
Auch interessant: Die FIS gab das grundsätzliche „Go“, um die Wettkämpfe auszutragen. Im Prinzip heißt das aber nicht viel mehr, als dass grundsätzlich genügend Schnee vorhanden ist. FIS-Rennchef Waldner ist sich bewusst: „Auch Hans Pieren (der Adelboden-Rennleitern, Anm.) kann trotz seines überragenden Know-hows keine Wunder vollbringen. Er und seine Crew brauchen für die finale Präparation tiefe Temperaturen.“
Eine Woche hat Mutter Natur noch Zeit, um sich für oder gegen die traditionsreichen Rennen zu entscheiden. Am 6. Jänner steht der Herren-Riesenslalom auf dem Plan, am 7. Jänner der Slalom.
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