Aichberg/Wolfsberg: Sehenswerte Blick- und Assoziationserweiterung erfährt man in der aktuellen Ausstellung „Tier und Mensch“ in Ferdinand Kreuzers einzigartigen Galerie Muh.
Erlebenswert ist die Galerie Muh schon wegen ihrer Einzigartigkeit, Kunst in einem ehemaligen Stall oder im Silo zu sehen. Mit der diesjährigen Weihnachtsausstellung fängt Galerieleiter und Ex-Bauer Ferdinand Kreuzer eine wortwörtliche, auf mehrfacher Ebene funktionierende, künstlerische Auseinandersetzung von „Tier und Mensch“ ein. Dafür schaute er über die Bundeslandgrenzen und bringt mit zwei oberösterreichischen Künstlern neue Blickpunkte mit assoziationsreicher Spannung, wo einst Tiere von Menschen gehalten wurden.
Beinahe in Reih und Glied lässt Arno Jungreithmeier unzählige Nacktschnecken am Rinderstand kriechen. Glänzend und glitschig anmutend strecken sie ihre Fühler aus, um etwas Unbekanntem zu folgen. Scheinen sie aus Metall geformt, bestehen sie doch aus Kartonagen von chinesischen Bildschirmen, wodurch sie in einer menschlich-zivilisatorischen Errungenschaft eingehüllt, ja vielleicht gefangen sind - ganz ohne Schleimspur
Julia Zöhrer taucht mit feinen Zeichnungen auf Stoffen in märchenhafte Welten mit teils hybriden Wesen ab, die an unterschiedlichste Erzählungen erinnern und durch die Kombination Grafik auf Stoff lebendig erscheinen.
Bis 7. Jänner, Samstag, Sonntag, Feiertag, 14 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung unter 04352/ 81343.
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