Es heißt nicht umsonst „sturzbetrunken“: Zwei E-Biker, die am Montag auf einer Alm über Innsbruck zu tief ins Glas geschaut hatten, kamen auf dem Weg ins Tal zu Sturz. Beide Männer schafften es schließlich nicht mehr weiter und mussten von der Bergrettung geborgen werden.
Auf der Alm, da gibt‘s koa Sünd‘ – so heißt es bekanntlich im Volksmund. Das dachten sich am Montag wohl auch zwei Tiroler im Alter von 62 und 65 Jahren und tranken auf einer Almhütte auf der Innsbrucker Nordkette gehörig einen über den Durst.
Da sie sich dann aufgrund der Alkoholisierung nicht mehr in der Lage sahen, mit den Rädern ins zu Tal zu fahren, schoben sie diese.
Die Polizei
Offenbar ohne zuvor darüber nachzudenken, wie sie wieder sicher und heil ins Tal kommen. „Da sie sich dann aufgrund der Alkoholisierung nicht mehr in der Lage sahen, mit den Rädern ins zu Tal zu fahren, schoben sie diese“, berichtete die Polizei. Doch dann kam der vorausgehende 62-Jährige plötzlich zu Sturz – und das Unheil nahm seinen Lauf.
Wanderer setzten Notruf ab
Der Begleiter wollte dem Sturzbetrunkenen zu Hilfe kommen, woraufhin der 65-Jährige selbst stürzte. Letztlich lagen beide alkoholisierten Männer da und kamen nicht mehr weiter.
Wanderer erkannten die „Notlage“ der beiden Einheimischen, dachten sich, dass diese es unmöglich alleine ins Tal schaffen würden – und setzten einen Notruf ab.
Bergrettung brachte Duo ins Tal
Die Bergrettung rückte an – die E-Biker wurden schließlich vor Ort erstversorgt und anschließend ins Tal gebracht. Der 62-Jährige hatte leichte Verletzungen erlitten und wurde in die Klinik Innsbruck eingeliefert.
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