Viel Kritik an der SPÖ-Landesregierung übte die ÖVP bei ihrer Jahresbilanz. Zugleich will der türkise Landesparteiobmann Christian Sagartz beim Landesparteitag im Jänner die Weichen für seine Spitzenkandidatur bei der Landtagswahl 2025 stellen.
Geldverschwendung, Verschuldung und Abzocke: So lauten erneut die Vorwürfe der Türkisen an die rote Landesregierung. „Landeshauptmann Hans Peter Doskozil steuert in die falsche Richtung“, meint ÖVP-Landesobmann Christian Sagartz. Als Beispiele führte er die Baulandabgabe oder die Gratis-Blockflöte für Volksschüler an.
Die ideologischen Unterschiede zwischen SPÖ und ÖVP seien noch nie so groß gewesen, meint Sagartz. Der türkise Landesparteichef will im nächsten Jahr einen „Richtungswechsel“ im Burgenland einleiten. Er selbst stellt sich am 13. Jänner beim ÖVP-Parteitag der Wiederwahl. „Völlig klar ist, wer mich als Landesobmann wählt, wählt auch den Spitzenkandidaten für die nächste Landtagswahl“, so Sagartz. 2021 erhielt er 98,77 Prozent der Delegiertenstimmen. Sagartz hofft auf ein ähnliches Ergebnis.
SPÖ weist Kritik zurück
„Die ÖVP befindet sich bereits im Wahlkampf, wir setzen uns gemeinsam mit Landeshauptmann Doskozil tagtäglich für die Menschen im Burgenland ein“, entgegnet SPÖ-Landesgeschäftsführer Kevin Friedl.
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