Lange Zeit war der VSV heuer Kärntens Nummer eins in der ICE-Liga - doch mittlerweile ist der KAC um sieben Punkte vorbeigedüst. Weil man in der Tabelle der letzten zehn Spiele mit 22 Zählern Erster ist - und die Adler sind in dieser Zeit mit nur sieben Punkten das Schlusslicht.
Himmel und Hölle für die Kärntner Eishockey-Klubs in den letzten zehn Partien der ICE-Liga! Während der KAC mit 22 Punkten gemeinsam mit Bozen diese Form-Tabelle anführt, ist der VSV mit nur sieben Punkten sogar Letzter.
In Klagenfurt ist man mit dieser Entwicklung natürlich happy. „Es läuft, die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist super - wir haben uns wirklich richtig gut entwickelt“, freut sich Trainer Kirk Furey. Nachdem im Derby wieder eine kleine „Notelf“ aufgelaufen ist und 4:2 gewonnen hatte, lichtete sich nun das Lazarett. Hundertpfund und Mursak trainieren (im gelben Trikot, bei dem kein Kontakt erlaubt ist) bereits wieder mit. Auch Bischofberger ist gesund - nur Obersteiner muss derzeit krank passen. Furey: „Wir haben fast alle zur Verfügung und wollen weitermachen wie vor der Pause.“
Mit Salzburg kommt morgen ein Gegner mit dem Messer zwischen den Zähnen - denn vor exakt einem Monat hatte es den unglaublichen 8:1-Sieg der Rotjacken gegeben: „Sie sind eine stolze Truppe und haben sicher eine Rechnung offen - aber auch wir sind bereit!“
1. KAC 22
2. Bozen 22
3. Szekesfehervar 21
4. Linz 20
5. Pustertal 16
6. Salzburg 14
7. Innsbruck 14
8. Olimpija Laibach 13
9. Graz 12
10. Asiago 11
11. Vorarlberg 10
12. Vienna Capitals 9
13. VSV 7
VSV feilte am System
In Villach lief es in letzter Zeit überhaupt nicht. Mit nur sieben Zählern aus den letzten zehn Partien liegt man in dieser Tabelle sogar hinter den kriselnden Vienna Capitals auf dem letzten Platz. Und auch seit dem Trainerwechsel von Rob Daum auf Ex-Assistent Marcel Rodman gab’s nur drei Punkte aus vier Spielen.
Rebernig fehlt krank im Training
Immerhin hatte der Slowene jetzt eine lange Teampause und konnte mit der Truppe arbeiten. Dienstag ist man spielfrei, Freitag haben die Adler Asiago zu Gast. „Endlich konnten wir an der Taktik feilen, wir müssen schneller und einfacher spielen, darum hat sich in der Pause alles gedreht“, erklärt Rodman. „Das starre Defensiv-System hatten wir ja schon als allererstes geändert.“ Einige Spieler waren zuletzt krank - mittlerweile ist aber nur noch Rebernig out.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.