Allrounder in spe?

Drüsenfieber konnte ÖSV-Youngster nur kurz bremsen

Vorarlberg
30.11.2023 18:25

Nach einer extrem starken Saison 2022/23 mit drei Medaillen beim Youth Olympic Festival in Super-G, Riesentorlauf und Slalom sowie mehreren Top-Resultaten bei FIS-Rennen ist der 18-jährige Vorarlberger Moritz Zudrell für die nächsten Karriereschritte. Und das, obwohl er im erst Sommer mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte.

„Eigentlich war die Vorbereitung im Sommer ganz gut“, sagt Moritz Zudrell. „Besonders im Konditraining, das ich erstmals mit Jürgen Loacker als Trainer absolviert habe, ist einiges weitergegangen. Gut drei Kilo an Muskelmasse habe ich zugelegt.“ Einen Rückschlag musste der 18-jährige Silbertaler aber nach den ersten Ski-Tagen verkraften. „Da war ich teils fiebrig und kraftlos“, erzählt der ÖSV-C-Kaderathlet. „Irgendwann stellte sich heraus, dass ich wohl das Pfeiffersche Drüsenfieber erwischt hatte.“

Skipause und vitaminreiche Kost
Die Folge: Zudrell, der im vorigen Winter beim European Youth Olympic Festival dreimal Bronze holen konnte, musste drei Schnee-Trainingslager ausfallen lassen und wurde mit vitaminreicher Kost wieder „aufgepäppelt“. „So gesehen bin ich momentan gar nicht so schlecht in Form“, sagt der Montafoner. Daran ändern auch die zwei Slalom-Ausfälle zum Saisonauftakt Mitte November am Pass Thurn wenig. „Bis zu meinen Einfädlern war ich gut dabei.“

Abfahrt ja, aber...
Am Donnerstag ging es für Zudrell nach Gröden, wo am Wochenende zwei FIS-Abfahrten und Kombis warten. „Aufgrund der Wetterprognosen mit viel Niederschlag wurden die Kombis aber auf Freitag vorgezogen“, weiß der Head-Pilot, der bislang erst eine Abfahrt in seiner Karriere bestritten hat - bei den Staatsmeisterschaften war er im März in Hinterstoder 26. geworden. „Die Abfahrt würde mir schon taugen. Aber nur dann, wenn sie technisch anspruchsvoll sind.“

Auf dem Weg zum Allrounder?
Scheint fast so, als ob der ÖSV Zudrell zum Allrounder ausbilden will. „Könnte man meinen“, sagt er augenzwinkernd. „Die Trainer haben mir aber versichert, dass sie aus mir keinen Abfahrer machen wollen. Für mich sind die schnellen Disziplinen wichtig, da es auch im Riesentorlauf teils ordentlich dahingeht und es ein gutes Training ist. Grundsätzlich sehe ich mich aktuell aber eher als Slalom-Fahrer und Riesentorläufer.“ 

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