Angeführt von Jannik Sinner hat Italien erstmals seit 47 Jahren den Davis-Cup-Triumph gefeiert. Im Endspiel des prestigeträchtigen Tennis-Mannschaftswettbewerbs holte der 22-jährige Südtiroler gegen Australien den vorentscheidenden zweiten Punkt.
Beim eindrucksvollen 6:3,6:0 gegen Alex de Minaur bestätigte der Weltranglisten-Vierte in Malaga seine Weltklasse. Zuvor gewann Matteo Arnaldi mit 7:5,2:6,6:4 gegen Alexei Popyrin. Nur 1976 hatte Italien zuvor den Davis Cup gewonnen.
Sinner krönte damit eine persönlich starke Saison und einen hervorragenden Jahresendspurt. Im Halbfinale des Davis Cup hatte er am Samstag dem serbischen Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic den erhofften Finaleinzug verdorben. Sinner bezwang den Rekord-Grand-Slam-Sieger zunächst nach Abwehr von Matchbällen im Einzel und dann zum entscheidenden Sieg gegen Serbien auch im Doppel. Bei den ATP-Finals in der Vorwoche hatte Sinner das Endspiel gegen Djokovic verloren.
„Es hilft sehr, für die ganze Mannschaft zu spielen. Es war für uns alle ein unglaubliches Gefühl“, sagte Sinner. „Vielen Dank an das australische Team, das den ganzen Weg hierher gekommen ist.“ Australien ist 28-facher Meister, hat aber seit 2003 nicht mehr gewonnen und vergangenes Jahr ebenfalls im Finale verloren, Gegner war Kanada.
DAVIS CUP - Finale:
Italien - Australien 2:0
Matteo Arnaldi - Alexei Popyrin 7:5,2:6,6:4
Jannik Sinner - Alex de Minaur 6:3,6:0
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