Haas beanstandet das Rennergebnis von Austin. Für Mittwoch ist eine Videokonferenz über eine Neuüberprüfung angesetzt.
„Ich bin der Letzte, der Strafen für Track-Limits haben will. Aber wenn es Regeln gibt, dann müssen wir diese auch respektieren“, sagte Haas-Teamchef Günther Steiner gegenüber „motorsport.com“, um seiner Forderung für den Gebrauch einer möglichen Neuüberprüfung des Rennergebnisses von Austin Nachdruck zu verleihen.
Vier Piloten über den Track-Limits
Nach Ansicht des US-amerikanischen Rennstalls, der die Onboard-Videos nun genau überprüft hat, geht es darum, dass die Piloten Sergio Pérez (Platz 4), Lance Stroll (7), Alex Albon (9) und Logan Sargeant (10) die Streckenbegrenzung überschritten haben und nicht bestraft worden waren. „Ich respektiere es voll und ganz, wenn sie die Bilder nicht gesehen haben, wie können sie das dann mit Sicherheit entscheiden? Aber jetzt haben wir klare Beweise dafür“, sagte der Südtiroler, der auch von der FIA erfahren hatte, dass das Videosystem in Kurve sechs auf dem Circuit of The Americas in Austin nicht klar genug sei, man dies im nächsten Jahr aber maximieren werde.
Bei der für Mittwoch angesetzten Videokonferenz werden die Kommissare des Automobil-Weltverbandes entscheiden, ob es sich tatsächlich um „signifikante Beweise“ handelt. Wenn ja, werden die Stewards von Austin noch einmal zusammentreten und eine Entscheidung treffen.
„Hulk“ in den Punkten?
Für Haas geht es dabei natürlich auch darum: Sollten besagte vier Fahrer bestraft werden, könnte Nico Hülkenberg (11.) in die Punkteränge rutschen - und das wäre fürs Team punkto Preisgeldkuchen äußerst wichtig.
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