Mo, 22. Oktober 2018

Vertuschungsaktion

17.03.2012 10:52

Steirische Bank-Kassierin erfand zweiten Überfall

Als zweifaches Opfer von Banküberfällen hat eine junge Oststeirerin Anfang des Jahres für Aufsehen gesorgt. Sie war nach dem zweiten Vorfall innerhalb von drei Wochen zunächst nicht vernehmungsfähig und wurde psychologisch betreut. Wie sich nun herausstellte, war der zweite Überfall erfunden. Die junge Frau hatte Geld unterschlagen und wollte das auf diese Weise vertuschen.

Als eine junge Bankangestellte der Raiffeisenbank in Vasoldsberg am 24. Jänner 2012 zum zweiten Mal die Polizei rief, weil sie überfallen worden sei, war das Mitleid mit der 24-Jährigen groß. Sie hatte angegeben, dass sie vor der Bank von einem Mann mit einer Waffe bedroht worden sei, anschließend habe er ihr die Banktasche geraubt, teilte die Polizei mit. Bereits am 5. Jänner hatte ein Räuber die Bankfiliale überfallen und rund 22.000 Euro erbeutet. Dieser Täter wurde jedoch in kürzester Zeit ausfindig gemacht und im Februar bereits zu vier Jahren Haft verurteilt.

Geld aus Bankomat entwendet
Vor Gericht hatte die 24-Jährige angegeben, der erste Überfall habe sie nicht so schwer belastet, erst nach dem zweiten habe sie aber eine Behandlung benötigt. Tatsächlich hat dieser zweite Überfall nie stattgefunden, die Frau wollte damit vertuschen, dass sie seit einem Jahr in unregelmäßigen Abständen Geld aus dem Bankomat entnommen hatte. Sie wird nun wegen Vortäuschung einer Straftat, Veruntreuung und falscher Beweisaussage angezeigt.

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