Eine 67-jährige Frau aus Salzburg ist Opfer eines Betrügers geworden und hat über 60.000 Euro verloren. Ein bisher unbekannter Mann nahm Anfang Oktober Kontakt mit der Pensionistin auf und gab sich als Bankangestellter aus.
Der Betrüger gab der ahnungslosen Pensionistin bekannt, dass ihr Bankkonto bereinigt werden müsse und dazu ihre Zugangsdaten benötigt würden. In gutem Glauben und ohne zu ahnen, was sie erwartete, gab die Frau ihre sensiblen Informationen preis.
In den folgenden Tagen erfolgten insgesamt 65 Transaktionen, bei denen Geld auf verschiedene Konten im In- und Ausland überwiesen wurde. Als die Frau schließlich das Ausmaß des Schadens erkannte, wandte sie sich am 16. Oktober verzweifelt an die örtliche Polizei, um den Betrug zu melden.
Die Behörden warnen vor dieser Art von Betrug und betonen die Wichtigkeit, niemals persönliche oder finanzielle Informationen am Telefon preiszugeben, insbesondere nicht an unbekannte Anrufer. Banken und offizielle Institutionen würden niemals vertrauliche Informationen auf diese Weise erfragen.
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